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ESV Schwerin e.V.
Abt. Handballnachwuchs
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Spielberichte - Hinrunde männliche Jugend C, MV-Liga, Saison 2015/16:

19.09.2015:

Spiel 1: SG Banzkow-Leezen - ESV Schwerin (21:17/11:5)

Vor lauter Aufregung die Punkte liegen gelassen

Zum allerersten Spiel unserer C-Jugend in der Landesoberliga M-V waren die ESV-Youngsters heute bei der SG Banzkow-Leezen zu Gast. Mit dem Wissen, dass der Gastgeber über deutlich mehr Spielerfahrung verfügt, zuletzt auch schon in der Oberliga M-V (durchschnittlich volle 4 Jahre) war klar, hier galt es vorrangig kämpferisch gegenzuhalten und die bekannten Einzelkönner mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung auszubremsen.
Hinzu kam die verständlich große Aufregung vor dem ersten Spiel in der höchsten Spielklasse, was sich insbesondere in den ersten 13 Minuten deutlich bemerkbar machte. Da stand es nach bereits sieben vergebenen, klaren Torchancen auf ESV-Seite 6:0 Tore für die Hausherren, ehe es Ole vom Punkt vorbehalten war das allererste Tor unserer Youngsters in der Oberliga M-V zu erzielen. Von da an entwickelte sich über die Zwischenstände 6:3, 8:4 und 11:4 bis zum Pausentee von 11:5 Toren für die Gastgeber ein ausgeglichenes Spiel. Indem allerdings blieben die Eisenbahner ihrer Linie treu, produzierten weitere Fahrkarten und leisteten sich zusätzlich auch noch 8 Pass- und Fangfehler. Schwer zu sagen was passiert wäre, wenn Leo im ESV-Tor mit seinen 9 Paraden, gerade auch in dieser Phase nicht die Partie offen gehalten hätte.
In der Halbzeitansprache mahnten die Trainer dann mehr Konzentration im Abschluss und nicht in der Auslösung an, forderten mehr Kreisbeteiligung, Mut aus dem Rückraum und den Ball im Positionsangriff schneller zu machen. Mit Erfolg, zumindest bis zur 36. Minute. Gegen die nun nach Regelwerk defensive 6:0-Abwehr der Hausherren wurde vom 11:5 über 12:6 bis zum 12:11 Tor um Tor aufgeholt – und man war wieder im Spiel. Doch die fällige Auszeit der Hausherren ließ diese nach individuellen Fehlern, zwei verworfenen Siebenmetern und zwei Torwartfehlern auf ESV-Seite wieder auf 18:13 enteilen, was wiederrum zur Auszeit der Eisenbahner führte. Nun wurde umgestellt um den bis dahin zu passiven ESV-Rückraum zu stärken. Das führte trotz unglücklicher Pfiffe des leider allein leitenden Unparteiischen beim Stand von 17:19 Toren aus ESV-Sicht zum erneuten Anschluss. Aber eine unverständliche Zeitstrafe gegen Ole in der 48. Minute bei eigenem Ballbesitz machte alle Hoffnung zunichte.
Insgesamt macht dieser überhaupt erste Auftritt einer ESV-Mannschaft im Oberhaus des Landes M-V den Verantwortlichen um das Team Mut. Die Einstellung der Jungs stimmt, auch wenn noch lange nicht alles klappt. 6 vermeidbare Gegentore, insgesamt 10 Pass-und Fangfehler + 4 Technische Regelfehler, 2 vergebene Strafwürfe und 17 (!) Fahrkarten sprechen eine deutliche Sprache. Dagegen führen die erkennbaren Strukturen im Spielaufbau bereits jetzt schon zu vielen klaren Torchancen, mangeln tut es allein an der Effektivität. Mit dem Wissen um diese grundlegenden Fähigkeiten und dem Ablegen der Aufregung in den kommenden Spielen sollten dann auch Selbstbewusstsein und Effektivität steigen…

Es spielten: Leo (12 P.), Rudi (1 P.) – Jan (2), Maurice (6), Ole (3), Paul (3), Leon (n.e.), Lewe (1), Bahne (n.e.), Matteo (1), Niklas (1), Luca, Cedrik (n.e.)

26.09.2015:

Spiel 2:  ESV Schwerin - SV Fortuna 50 Neubrandenburg (18:30/9:18)

Erneut unter Wert geschlagen...

Nach der unnötigen Niederlage zum Saisonauftakt in Leezen empfingen unsere C-Youngsters in ihrem heutigen, ersten Heimspiel der Saison den Ligafavoriten SV Fortuna 50 Neubrandenburg. Da war es natürlich denkbar ungünstig, daß neben den Langzeitverletzten Rasmus & Cedrik auch noch Ole & Jan gegen diesen sehr spielstarken Gegner angeschlagen in die Partie gingen.  Dennoch wollten die unerfahrenen Eisenbahner gegenüber dem Saisonstart in Leezen einen weiteren Schritt nach vorne machen, was ihnen auch teilweise gelang.

Wie auch schon in Leezen erarbeiteten sich die jungen Eisenbahner auch gegen diesen  vergleichsweise ausgebufften Gegner über die gesamte Spielzeit wieder eine Vielzahl von sehenswerten Torchancen. Auch wenn diesmal nur 12 davon ausgelassen wurden, summierten sich diese Fehlwürfe und ebensoviele Technische Fehler letztlich doch zu 15 vermeidbaren Kontertoren des Gegners. In Verbindung mit dem frühen Ausfall von Jan im linken Rückraum; der Erfahrung, dass ein "Heimschiedsrichter" nicht immer von Vorteil ist, und der heute gewonnenen Erkenntnis, das in der Oberliga jeder Fehler konsequent gestraft wird stand zum Spielende eine in dieser Höhe sicher vermeidbare 18:30 (9:16) - Niederlage zu Buche.

Bis zur Mitte der der 1. Hälfte bekamen die zahlreich anwesenden ESV-Fans eine ausgeglichene Partie zu sehen. Auch wenn hier schon die sehr viel größere Erfahrung und die besseren, technischen Anlagen des heutigen Gegners erkennbar wurden, setzten sich die Gäste vom Landesleistungszentrum Neubrandenburg erst ab der 18. Minute nach und nach ab. Über die Stationen 3:3, 4:6, 7:10 ging es beim Stand von 9:16 in die Kabinen.
Die ersten 10 Mnuten der zweiten Hälfte waren die jungen Eisenbahner dann "in der Kabine geblieben", diese gehörten vollständig den Gästen. Bis zum 12:27 (40. Minute) fanden die ESV-Youngsters wegen einiger notwendiger Umstellungen aus Verletzungsgründen und zu vieler einfacher "gefangener" Gegentore überhaupt nicht ins Spiel. Auch wenn den jungen Eisenbahnern in dieser Phase mehrere Strafwürfe verweigert und dem Gegner viele einfache Freiwürfe zugesprochen wurden, war das allein nicht der Grund für diesen "Kurzzeit-Aussetzer". Erst zum Ende hin wussten die Schweriner Eisenbahner dann wieder mit gefälligen, druckvollen Spielzügen und konsequentem Abschluss zu gefallen. So wurde der insgesamt ohnehin deutlich zu hoch ausgefallene Rückstand trotz der personellen Probleme noch in Grenzen gehalten...

Es spielten: Leo (8 P.), Rudi (1 P.) – Jan (4/4), Maurice (3), Ole (5), Paul (4), Leon (n.e.), Lewe, Bahne, Matteo (1), Niklas (1), Luca, Paul 2 (n.e.)


10.10.2015:

Spiel 3:  SG Mecklenburg Schwerin - ESV Schwerin (29:21/12:10)

Überraschung beim Favoriten ist ausgeblieben...

Ohne Vier reisten unsere Youngsters am heutigen Sa zum Derby beim favorisierten SV Mecklenburg Schwerin in die Schweriner Kästnerhalle. Nach zuletzt drei Wochen mit sehr unregelmäßiger Trainingsbeteiligung galt es für den dezimierten Kader vorrangig, möglichst lange im Spiel zu bleiben und mit der "zweiten Lunge" und viel Einsatz dann mal zu schauen, was möglich ist. Von vornherein war als Marschroute ausgegeben, mit hoher Effektivität im Abschluß den bekannten Konterstärken der pfeilschnellen Jungstiere aus dem Weg zu gehen.

Und bis zur 18. Minute hielt das ersatzgeschwächte ESV-Team auch gegen den leicht jüngeren Gegner vom Schweriner Leistungszentrum munter gegen. Die anfänglichen Pass- und Fangfehler bis zum Rückstand von 3:1 wurden schnell verdaut; es entwickelte sich bis zum 7:5 (12.) für die Hausherren ein ausgeglichenes Spiel in dem die Eisenbahner bis zur 8:10-Führung nun aber immer deutlicher die Initiative übernahmen. Doch die logische Auszeit der Gastgeber (18.) wendete das Blatt wieder. Ein 4-Torelauf der im Gegensatz zu den ESV-Youngsters breit aufgestellten Hausherren ließ diese zum Pausentee wieder auf 12:10 Tore enteilen. Allein der Ausfall von Jan und eine Zeitstrafe für Matteo (19.) in dieser Phase reichen allerdings nicht als Entschuldigung für diese 7 Minuten andauernde Auszeit der Eisenbahner.

Neu motiviert wollten die Eisenbahner zu Beginn der zweiten Hälfte trotz erneuter Umstellung sofort wieder an die starke Phase der 1. Hälfte anknüpfen. Im defensiven Abwehrverbund sollten die leichten körperlichen Vorteile ausgespielt werden. Doch statt dessen führten diese zu drei vermeidbaren Zeitstrafen (27. Ole/28. Matteo /30. Bahne) und insgesamt zu 9 (!) kassierten Strafwürfen. Vermeidbar deshalb, weil das nachlässige Rückzugsverhalten nach Fehlwürfen mit 70 %-igem Tempo zu Zwangssituationen gegen die sehr schnell nachrückenden Jungstiere führte. Hinzu kamen nun auch noch mehrere, vermeidbare Gegentreffer aus Kontern der Hausherren, was über die Zwischenstände von 14:11 und 16:12 zum 19:12-Rückstand führte. Das erforderte nun die frühe Auszeit auf ESV-Seite (34.). Diese, ein heute gut aufgelegter Leo im ESV-Tor und erneute Umstellungen bewirkten dann zumindest, dass die Differenz bis zum Abpfiff nicht noch deutlicher anwuchs.

Insgesamt ist diese Niederlage nicht unbedingt ein Beinbruch, auch wenn sie gefühlt 4-5 Tore zu hoch ausfiel. Auf der ESV-Wechselbank machten sich aber deutlich die fehlenden Alternativen bemerkbar, während der Gegner auch in der Breite sichtbar aus dem Vollen schöpfen konnte. Auch die größere Spielerfahrung (i.M. 2-3 Jahre) lag ganz klar auf Seiten der Hausherren und überwog damit den leichten Altersvorteil zugunsten der Eisenbahner. Und zuletzt sprechen 5:2 Zeitstrafen und 9:2 Strafwürfe gegen die ESV-Youngsters auch eine deutliche Sprache...

Es spielten: Leo (11 P.), Rudi – Jan (1/1), Maurice (6), Ole (4), Paul (5), Leon (n.e.), Bahne (1), Matteo (2), Niklas (1/1), Luca (1)


19.12.2015:

Spiel 4:  ESV Schwerin - Stralsunder HV (17:22/8:11)

Ersatzgeschwächt dem Favoriten toll Paroli geboten...

Nach zuletzt schwachen Vorstellungen gegen die SG Banzkow-Leezen und beim Tabellenführer SV Fortuna Neubrandenburg stand am heutigen Samstag daheim das Nachholespiel gegen den Tabellen-3. Stralsunder HV an. Zu den bislang starken Ligaauftritten der Gäste gesellten auch noch die kurzfristigen Ausfälle von Matteo und Bahne. Zudem hatten die ESV-Youngsters das letzte Aufeinandertreffen bei der Landesmeisterschafts-Vorrunde 2013 in Ahlbeck (4:13 nach 20 Minuten Spielzeit) noch gut in Erinnerung, wenn auch inzwischen einige Zeit verstrichen ist.
Hochmotiviert begannen die i.M. etwa 1/2 Jahr jüngeren und mit deutlich weniger Spielerfahrung ausgestatteten ESV-Youngsters die Partie und hielten diese bis zum 2:2 auch offen. Doch ein früher Bruch im ESV-Spiel führte zum zwischenzeitlichen 2:8-Rückstand und zur fälligen Auszeit in der 11. Minute. Von nun an waren die jungen Eisenbahner wieder in der Spur und reduzierten den Rückstand über 4:8 und 6:10 bis zur Halbzeit auf akzeptable 8:11 Tore.
In der Kabine schwörte sich das Team nochmal kräftig ein und bot dem körperlich und technisch überlegenen Gegner nun eine engagierte Leistung. Trotz des frühen verletzungsbedingten Ausfalls von Paul und dem zwischenzeitlichen Ausfall von Jan wurde den Stralsundern nun eine defensives Abwehrbollwerk entgegen gestellt, dass in Verbindung mit vielen guten Angriffsaktionen trotz der erforderlichen, mehrfachen Umstellungen für den 14:14-Ausgleich in der 42. Minute sorgte. Den dann noch hinzukommenden Ausfall von Niklas konnte das nun arg dezimierte Team allerdings nicht mehr wegstecken, der Gast setzte sich mit 5 Kontertoren nun vorentscheidend auf 17:20 Tore ab (48. Minute).
Insgesamt war das aber eine tolle Vorstellung der jungen Eisenbahner. Kämpferisch voll und spielerisch weitestgehend konnte das Team einen deutlichen Aufwärtstrend gegen einen wirklich umbequemen Gegner nachweisen, der immerhin auch dem  Schweriner Leistungszentrum auswärts zuletzt keine Chance gelassen hatte.
Nun gilt es, die anstehenden, trainingsfreien Tage dazu zu nutzen, die vielen Wehwehchen endgültig einmal richtig auszukurieren. Dann bleibt zu hoffen dass im Neuen Jahr, beginnend beim sehr hochwertig besetzten Neujahrsturnier der SG A/C Entracht Berlin der Schwung sofort wiedergefunden wird.
Neben den sehenswerten Auftritten von Jan & Ole muß der heutige Auftritt von Leo im Tor erwähnt werden. Stark angeschlagen sollte er eigentlich nach 10 Minuten ausgewechselt werden. Er hielt aber durch und vollbrachte dabei mit 15 teilweise hochkarätigen Paraden das Kunststück, mit einer Quote von über 41 % einen bemerkenswerten Spitzenwert in der Oberliga abzuliefern...

Es spielten: Leo (15 P.), Rudi (n.e.) – Jan (6/1), Maurice (1), Ole (7), Paul (1), Leon (n.e.), Lewe (1), Niklas (1), Luca, Cedrik, Paul II (n.e.)

08.11.2015:

Spiel 5:  HC Empor Rostock - ESV Schwerin (37:14/17:8)

Erfahrene Hausherren erteilen beeindruckten Eisenbahnern eine Lehrstunde...

Das vierte Spiel der Saison führte unsere Youngsters bereits zum dritten Mal nach Auswärts, diesmal zum HC Empor nach Rostock. Mit dem dritten Landesleistungszentrum nach nur vier Spielen haben die Jungs diese nun alle durch und sichtbar die Erfahrung machen dürfen, dass das Niveau in der Oberliga keine Fehler und auch unangebracht viel Respekt nicht zulässt. So auch heute in Rostock.

Der mit körperlich sehr robusten, athletischen Jungs besetzte Topfavorit auf den Landesmeistertitel hat es gut verstanden, die jungen, auch heute wieder ersatzgeschwächt antretenden Eisenbahner von Beginn an heftig zu beeindrucken. Eine sehr offensiv ausgerichtete 3:2:1-Abwehr erzwang viele, teilweise völlig unverständliche Fehler. Hinzu kam die gegen die großgewachsenen Rostocker Abwehrspieler anhaltende fehlende Duchschlagskraft aus dem ESV-Rückraum. Deshalb sah die Planung eigentlich auch vor, mit schnellem Ball und diszipliniertem Spielaufbau geduldig die Chancen zu suchen und dann konsequent zu nutzen. Statt dessen führten 16 technische Fehler, 16 Paß- und Fangfehler und eine Wurfquote von knapp 30 % zu insgesamt 27 Kontertoren der Hausherren, die dabei mehrfach zu viert allein auf unseren Kepper Leo zuliefen...

Insgesamt war das Auftreten der jungen Eisenbahner heute sehr mutlos. Auch Ole´s frühe Verletzung konnte dafür nicht wirklich herhalten. Zudem ist das umso ärgerlicher, weil unnötig. Wenn mal konsequent das im Training Erlernte angewandt wurde, konnte auch dieser Gegner regelrecht ausgespielt werden; halt nur viel zu selten. Und als durchgängig positiv ist der Auftritt unseres Keepers Leo hervorzuheben. Trotzdem ihn seine Vorderleute heute schon das ein oder andere Mal im Stich ließen, behielt er stets den Kopf oben und verhinderte so eine noch höhere Niederlage. Auch Bahne als Jüngster auf dem Feld hinterließ mit seiner körperlichen Präsenz im defensiven Innenblock der 2. Hälfte einen ordentlichen Eindruck.

Nun heißt es ganz klar den Blick nach vorne zu richten. Mit der SG Parchim/Matzlow-Garwitz, der SG Vorpommern und der SG Banzkow-Leezen warten in den nächsten Partien mal kein Landesleistungszentrum auf die Jungs. Mit Abrufen aller Möglichkeiten sollten da dann auch die ersten Punkte möglich sein...

Es spielten: Leo (10 P.), Rudi (n.e.) – Maurice (2), Ole (4/1), Paul (2), Leon (n.e.), Lewe (2), Bahne, Matteo (1), Niklas (3/1), Cedrik (n.e.), Paul (n.e.)

21.11.2015:

Spiel 6:  ESV Schwerin - SG Parchim/Matzlow-Garwitz (34:9/18:3)

Überzeugende Leistung gegen Tabellennachbarn abgeliefert...

Nach den einkalkulierten Niederlagen gegen die drei Leistungszentren sowie die unglückliche gegen die SG Banzkow-Leezen stand im heutigen Heimspiel der Vergleich mit dem Tabellennachbarn von der SG Parchim/Matzlow-Garwitz an. Und pünktlich zu diesem Spiel hatte sich mit Jan endlich auch der erste unserer Verletzten wieder fit gemeldet und stand dem Team nach seiner 8-wöchigen Zwangspause zumindest für einen Kurzeinsatz zur Verfügung...

Im Bewusstsein um die Wichtigkeit dieser Partie hatten sich die Verantwortlichen gemeinsam mit der Mannschaft einiges vorgenommen. So sollte der unbequeme Gegner mit seinen großgewachsenen Spielern über ein hohes Tempo aus einer beweglichen, sicheren Abwehr heraus früh unter Druck gesetzt werden, was durchweg gelang. Die jungen Eisenbahner gewährten den Gästen so gut wie keine Wurfgelegenheiten. Kam doch mal was durch, standen da heute noch gut aufgelegte Keeper im ESV-Tor, die in Kooperation mit der effektiven Abwehr in der ersten Spielhälfte ganze 3 Gästetore zuliessen. Über die Zwischenstände von 7:0 und 15:1 setzten sich die agilen Eisenbahner schnell und kosequent bis zum Halbzeitstand von 18:3 Toren ab und kaschierten dabei ihre körperlichen Nachteile mit der klar besseren Athletik und ihrer besseren Spielanlage.

Auch die vorgegebene Abwehrumstellung auf 6:0-Abwehr in der zweiten Spielhälfte änderte nichts am Spielverlauf. Die sehr beweglich agierenden Eisenbahner ließen kaum Würfe zu, auch nicht aus dem Rückraum und provozierten fleißig weitere Gästefehler im quer angelegten Spielaufbau. Daraus resultierten immer wieder leichte Kontertore der Hausherren, während zudem im Positionsangriff sehenswert beste Wurfgelegenheiten erarbeitet und verwertet wurden. Es wurde praktisch von allen Positionen getroffen; über die Zwischenstände von 25:5 und 31:6 konnten die Eisenbahner die letzten 10 Minuten dann noch allen Ersatzspielern ausreichend Spielpraxis in der Oberliga geben. Insgesamt konnten sich so auf ESV-Seite 8 Werfer in die Torschützenliste eintragen...

Es spielten: Leo (10 P.), Rudi (2 P.) – Jan (4), Maurice (8), Ole (6), Paul (6), Leon, Lewe (4), Bahne, Matteo (2), Niklas (3/1), Cedrik (1), Paul II


29.11.2015:

Spiel 7:  SG Vorpommern - ESV Schwerin (24:20/11:12)

Auswärtssieg am Ende doch noch aus den Händen gegeben…

Ohne zwei Stammspieler und mit drei weiteren, nur bedingt einsetzbaren Stammspielern reisten unsere C-Youngsters bereits am Samstag zum Auswärtsspiel bei der SG Vorpommern in die Pommernhölle Ahlbeck. Dennoch wollte das junge Team die viel erfahreneren Gastgeber ärgern und machte das auch von Beginn an deutlich. So standen in der Anfangsformation mit Bahne und Luca gleich zwei aktuelle D-Jugendspieler, während der Rückraum schon in der Startaufstellung umgestellt werden musste.
Zu Beginn bekamen die zahlreich mitgereisten ESV-Fans ein sehr ausgeglichenes Spiel zu sehen. Über die Stationen 2:2 und 4:4 waren beide Teams bis zum 6:6 absolut gleichwertig, obwohl dem ESV-Angriff bis dahin bereits fünf Offensivfouls wegen angeblich falscher Sperre abgepfiffen wurden. Noch deutlich regelwidrigere Sperren auf der anderen Seite die den Gastgebern jedoch gewährt wurden ermöglichten es diesen, sich in der 19. Minute leicht zum 10:7 abzusetzen. Die fällige Auszeit der Eisenbahner brachte diese aber wieder in die Spur und mit einem 5:1-Lauf zum Halbzeitpfiff auch wieder in Front. Insbesondere die nun sehr engagierte, offensive ESV-Abwehr eroberte Bälle, ließ keine ungehinderten Würfe der Hausherren zu und hatte den sehr wurfgewaltigen Rückraum der Usedomer überwiegend unter Kontrolle. Im Positionsangriff spielte das zwangsweise neu formierte Team sehr klug und schloss die herausgespielten Möglichkeiten konsequent und erfolgreich ab.
Gleich nach Beginn der zweiten Hälfte konnten die Hausherren nochmal zum 13:13 aufschließen. Von da an waren trotz weiterhin einiger fragwürdiger Entscheidungen der Unparteiischen, die die mitgereisten ESV-Fans weiter lautstark auf die Palme trieben, klar die jungen Eisenbahner am Drücker. Bei den Zwischenständen von 13:16, 14:17 und 15:18 führten die Jungs aus der Landeshauptstadt mehrfach mit 3 Toren versäumten es aber, sich jetzt weiter entscheidend abzusetzen. Ausgelassene Torchancen und fehlende Abwehrchancen wegen der zwangsweise defensiven 6:0-Abwehr  gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Hausherren ließen den Vorsprung bis zur 40. Minute auf 18:18 schrumpfen. Eine notwendige Auszeit, auch um unserem heute toll aufgelegten Spielmacher Ole zu ermöglichen eine neue Kontaktlinse einzusetzen (verloren nach einem ungeahndeten Schlag ins Gesicht), stoppte den 3:0-Lauf der Hausherren. Bis zum 20:20 in der 45. Minute waren nun beide Teams wieder auf Augenhöhe. Allerdings machten sich nun doch die mangelnden Wechselmöglichkeiten und die schwindenden Kräfte auf ESV-Seite bemerkbar. Eine undisziplinierte Unachtsamkeit führte zu einer doppelten Zeitstrafe, damit zur Roten Karte und so innerhalb der letzten 5 Minuten zum 4-minütigen Unterzahlspiel. Dazu wurden vorne nun alle Torchancen, einschließlich zwei 7-Metern ausgelassen, während der Usedomer Rückraum mit Gewaltwürfen aus sehr weiter Distanz (13-14 Meter) nun nach Belieben traf. Zum Bild der letzten 5 Minuten passend, verwandelte der 2,05 m große Rückraumspieler der Hausherren nach dem Abpfiff auch noch den direkten Freiwurf…
Am Ende konnten die jungen Eisenbahner wieder einmal die Erfahrung machen, dass ein Handballspiel in der C-Jugend wirklich 50 Minuten dauert, und das ganz besonders in der Oberliga. Allerdings wird das nachweislich weiter gewachsene Spielverständnis im Team und der tolle Kampfgeist der derzeit leider nur wenigen fitten Leistungsträger ganz sicher für weitere Erfolge sorgen. In der Hoffnung, dass diese Woche alle Kranken wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren und sich die Angeschlagenen weiter auskurieren, blicken die Verantwortlichen positiv auf das am kommenden WE anstehende Heimspiel gegen die SG Banzkow-Leezen.

Es spielten: Rudi (16 P.) – Jan (2), Maurice (4), Ole (3/1), Paul (1), Leon (n.e.), Paul II (n.e.), Lewe (8), Bahne, Niklas (2), Luca, Cedrik

Spielberichte - Rückrunde männliche Jugend C, MV-Liga, Saison 2015/16:

05.12.2015:

Spiel 1:  ESV Schwerin - SG Banzkow-Leezen (16:28/7:14)

ESV-Restkader wird von abgezockten Randschwerinern phasenweise vorgeführt…

Das erste Heimspiel der Rückrunde geriet für die Schweriner Eisenbahner zum Debakel. Unter der Woche zum wiederholten Male nur mit Mini-Besetzung trainierend fielen mit Matteo & Maurice zwei Stammspieler komplett aus. Letzterer hatte noch versucht zu spielen, doch nach 3 Minuten hatten die Trainer ein Einsehen und nahmen ihn vom Feld. Neben dem einzig fitten Lewe standen mit Paul (Prellung), Leo (3-wöchige Krankheit), Jan (nach 8-wöchiger Bandverletzung im Sprunggelenk), Ole (Oberschenkelprobleme) und Niklas (Archillessehnenreizung) 5 weitere, alles andere als fitte Spieler auf der Platte, die bis zum Spiel nicht ernsthaft trainieren konnten, was sich spätestens ab der 20. Minute deutlich bemerkbar machte. Bis dahin konnte der limitierte, wackere Haufen von „Versehrten“ den abgezockten Randschwerinern der SG Banzkow-Leezen noch einigermaßen Paroli bieten. Doch nach der Gästeauszeit in der 20. Minute brachen auf ESV-Seite alle Dämme. Aus einem noch akzeptablen 7:10 wurde bis zur Halbzeit ein 7:14 und das Spiel war eigentlich entschieden.

Auch diverse Umstellungen in Hälfte zwei sowie der nun mehrfach notwendige Einsatz der unerfahrenen Ergänzungsspieler verhinderten nicht, das sich die in Bestbesetzung antretenden Gäste über 9:17, 11:22 und 12:24 immer deutlicher absetzten. Hinzu kam, dass die Hausherren in dieser Phase nun reihenweise gute Torgelegenheiten und ungeduldig genommene Halbchancen nicht am glänzend aufgelegten Gästetorwart vorbeibrachten, die sich dann aber allesamt prompt als Konter im eigenen Kasten wiederfanden. Gerade in dieser Phase machte sich die erheblich größere Cleverness der Gäste drastisch bemerkbar. Im richtigen Augenblick wurde auf Gästeseiten das Tempo vom alles überragenden Spielmacher kräftig angezogen und die zunehmend überforderte ESV-Abwehr ein ums andere Mal überlaufen.

Spätestens jetzt muss allen auf ESV-Seite Beteiligten, die das bisher noch nicht wussten klar sein, dass man bei einem überschaubaren Kader mit einem Minimum an Trainingsaufwand und einer mittlerweile endlosen Kranken- und Verletztenliste die Entwicklung in der Oberliga verschläft. Das ärgerliche daran ist, dass dies offenbar anderen Teams erspart bleibt. So bleibt nur zu hoffen, dass dies wirklich eine vorübergehende Seuche ist und zukünftig Besserung einkehrt.

12.12.2015:

Spiel 2:  SV Fortuna 50 Neubrandenburg - ESV Schwerin (37:6/20:4)

ESV-Notkader unterliegt beim Tabellenführer erwartungsgemäß...

Nachdem am Freitag zu Trainingsbeginn bereits die Spielabsage fomuliert war, reisten die ESV-Youngsters dennoch Sa früh mit einem Notkader, kurzfristig aufgefüllt mit vier Kranken zum Tabellenführer nach Neubrandenburg, um wenigstens ein "Trainingsspiel" zu absolvieren. Ohne die Verletzten/Kranken Lewe, Bahne und Maurice und mit den die ganze Woche ohne Training angereisten Cedrik, Matteo, Paul 2 und Niklas war von vornherein klar, wie das Spiel ausgehen kann - und dann auch ausging. Zudem waren mit Paul und Jan weitere Spieler nach langwierigen Verletzungen immer noch nur bedingt einsetzbar, mussten aber durchhalten.

Das verunsicherte Team wurde von dem vollen und fitten Neubrandenburger Kader, der für seine große Breite mit vielen gleichwertigen Akteuren bekannt ist, von Beginn an überrollt. Begünstigt durch reihenweise produzierte Passfehler (7+8) und 11+6 (!) von den (zum Ende hin dann auch auf beiden Seiten) unfassbar kleinlich pfeiffenden Schiedsrichtern angeblich erkannten technischen Fehlern (Übertreten, Laufen durch den Kreis und Schrittfehlern) kam die gesamte Partie über überhaupt kein Spielfluß auf; er wurde von den Unparteiischen systematisch unterbunden. Im Ergebnis haben dann die Hausherren mit 24 Kontertoren über ihre schnellen Spieler daraus gegen unsere heute konditionell überforderten Youngsters das beste Kapital geschlagen. Neben den wohl 7-8 abgepfiffenen ESV-Toren wegen angeblichen Übertretens konnten die ESV-Youngsters insgesamt 22 Angriffe nicht bis zum Abschluss bringen. Am Ende stand so eine klare 6:37 (4:20) - Niederlage auf der Anzeigetafel, die gut und gerne hätte in beide Richtungen anders ausgehen können.

Anmerkung: Ganz sicher war die Schiedsrichterleistung in dieser Partie nicht spielentscheidend; das ist klar. Dennoch sollten sich einige Referees durchaus ihre Gedanken machen darüber, ob derartig kleinliches und zu frühes Pfeiffen nicht dem Handball insgesamt (gerade auch im Nachwuchsbereich) mehr schadet als nutzt...

Es spielten: Leo (2 P.), Rudi (2 P.) – Jan (1), Ole (2/1), Paul (1), Leon, Matteo, Niklas, Luca (1), Paul 2 (1), Cedrik

09.01.2016:

Spiel 3:  ESV Schwerin - SV Mecklenburg Schwerin (17:24/8:12)

Hochmotivierte Eisenbahner können im Derby nicht das Leistungsvermögen abrufen…

Gegen die leicht jüngeren Jungstiere vom Schweriner Leistungszentrum des SV Mecklenburg Schwerin blieb den Oberliga-Youngsters heute leider nur die Verliererrolle. In einem weitgehend auf Augenhöhe geführten Spiel konnten heute jedoch mehrere Leistungsträger auf ESV-Seite trotz großer Motivation nicht annähernd ihr Leistungsvermögen abrufen.
In zwei nahezu identischen Halbzeiten ließen die ESV-Youngsters reihenweise gute Torgelegenheiten aus oder nahmen sich unvorbereitete Halbchancen gegen die sehr gute Stiere-Abwehr. Zwar konnten im Vergleich zum Hinspiel trotz vieler vergebener Chancen ein paar Konter der pfeilschnellen Jungstiere unterbunden werden, doch die mangelhafte Chancenverwertung gegen wirklich nicht vollends überzeugende Stiere ließ den Rückstand nie unter 3 Tore schrumpfen. Nur bis zum 5:6 Mitte der ersten Hälfte konnte von einem ausgeglichenen Spiel gesprochen werden. Nach dem zwischenzeitlichen 5:12 rappelte sich das Team zur Halbzeit nochmal auf 8:12 auf, obwohl Ole zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Zeitstrafen kassiert hatte und drohte mit Roter Karte komplett auszufallen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte keimte neuer Mut auf, der zu den Zwischenständen von 10:13, 11:14 und 13:16 führte. Aber eine erneute "Auszeit" der Eisenbahner nutzten die Jungstiere clever zur zwischenzeitlichen 13:19-Führung. Da auch jetzt immer noch mehrere Leistungsträger im Angriffsspiel nicht zu ihrem Potential fanden, konnte auch die heute überwiegend gute Abwehrarbeit das Blatt nicht mehr wenden. Am Ende stand eine 17:24-Niederlage zu Buche, die mit dem Abrufen der Möglichkeiten auch gut und gerne hätte verhindert werden können.

Am Ende bleibt zu konstatieren, dass die wirklich dürftigen Trainingsbedingungen der Oberliga-Eisenbahner doch auch schon ihren Tribut fordern. Insbesondere im Umschaltspiel und der 1. und 2. Welle sind deutliche Defizite im Spielaufbau der ESV-Youngsters auszumachen, die dem dauernden Training in kleinen Sporthallen geschuldet sind. Gerade im Langpass-Spiel und dem Querpass-Spiel über weitere Distanzen, gepaart mit der ohnehin größeren Spielerfahrung auf Seiten der Jungstiere waren die unterschiedlichen Trainingsbedingungen sehr deutlich ablesbar...

Es spielten: Leo (6 P.), Rudi (n.e.) – Jan (3), Ole (3/1), Paul (3), Leon (n.e.), Matteo, Niklas (1), Luca (n.e.), Paul 2 (n.e.), Cedrik (n.e.), Maurice (2), Lewe (5)

17.01.2016:

Spiel 4:  Stralsunder HV - ESV Schwerin (43:23/18:11)

Positive Ansätze im Positionsangriff in der Abwehr wieder zunichte gemacht...

Mit einigen angeschlagenen Spielern und dem Ausfall von Bahne (Rückenprobleme) reisten unsere Youngsters zum Tabellen-3. Stralsunder HV. In der gut besuchten Stralsunder Diesterweghalle erwartete die jungen Eisenbahner ein extrem heimstarker Gastgeber mit sehr wurfgewaltigen Rückraumspielern.
Dennoch konnten die Schweriner das Spiel anfänglich offen gestalten. Trotz der auf Gastgeberseite früh genommenen Ausszeit (11. Min.) konnten die Schweriner Eisenbahner das Spiel bis zum Zwischenstand von 7:8 (16. Min.) offen gestalten. Das Tempo wurde mitgegangen, und die Torchancen wurden konsequent genutzt. Aber ein Bruch im Spiel der Gäste sorgte über die Zwischanstände von 12:9 und 14:10 für die zu deutliche Halbzeitführung von 18:11 Toren für die Gastgeber.
Trotz klarer Bekenntnisse in der Halbzeit fanden die Schweriner Gäste dann bis zum Abpfiff nicht mehr zu ihrer Form. Die Zwischenstände von 26:14, 31:18 und 38:20 gaben den Schweriner Trainern die Möglichkeit, schon früh allen Mitgereisten Ersatzsspielern umfangreiche Spielanteile zu gewähren. Am Ende stand eine sicherlich deutlich zu hoch ausgefallene 43:23-Niederlage mit der Erkenntnis, dass im Positionsangriff erneut eine Weiterentwicklung stattgefunden hat. So konnten mehrere, in letzter Zeit nicht selbstverständliche, Tore über die Kooperation mit dem KM-Spieler erzielt werden. Alerdings fehlte in der Abwehr ganz klar die Bereitschaft, den gegnerischen Angreifern das Leben schwer zu machen, woraus viel zu einfache Tore aus dem Rückraum kassiert wurden. Auch insgesamt 8 Abpraller fanden sich allesamt per Nachwurf im ESV-Kasten wieder, was die Trainer auf mangelnden Einsatz an diesem Tag zurückführen. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn nicht Leo im ESV-Tor mit gesamt 14 Torparaden nicht noch Schlimmeres verhindert hätte...  

Es spielten: Leo (14 P.), Rudi (1 P.) – Jan (5), Ole (5), Paul (1), Leon, Matteo, Niklas (1/1), Luca, Paul 2, Cedrik, Maurice (3), Lewe (8)

23.01.2016:

Spiel 5:  ESV Schwerin - HC Empor Rostock (14:25/5:13)

Couragierter Auftritt sorgt für annehmbares Ergebnis...

Mit klaren Vorzeichen empfingen unsere Youngsters zum heutigen Heimspiel den Topfavoriten von HC Empor Rostock. Nach der deutlichen 14:37-Niederlage im Hinspiel stand darum primär im Plan, heute mit mehr Engagement eine klare Leistungsteigerung zu erzielen. Insbesondere in der Abwehr sollte körperbetonter und kooperativer agiert werden; im Angriff galt es, die bekannt starke Gästeabwehr mit schnellem Ball und besserer Bewegung ohne Ball mehr zu bewegen. Insgesamt sind die Trainer mit der Umsetzung dieser Vorgaben auch zufrieden. Zwar standen am Ende wieder 13 Pass- und Fangfehler sowie 10 TRF zu buche, doch das Spiel wirkte phasenweise insgesamt viel druckvoller als zuletzt und führte so zu vielen guten Torchancen. So vergaben die Eisenbahner allein in der 1. Hälfte 7 klare Torchancen, während die Gäste fast alles trafen. Der daraus resultierende Halbzeitstand von 5:13 Toren (über 1:1, 1:8 und 3:10) war demgemäß ganz klar 5-6 Tore zu hoch ausgefallen.
Auch in der zweiten Hälfte ließen die heute energisch & zielstrebig auftretenden Hausherren nicht locker. Unterstützt von einem immer stärker werdenden Leo im Tor wurden viele Angriffe der körperlich & athletisch überlegenen Gäste abgewehrt während im Positionsangriff vielfach schnell und geduldig beste Torchancen herausgespielt wurden. Immer wieder angekurbelt vom heute gut aufgelegten Niklas (7 Tore) kamen die Youngsters über alle Positionen zum Abschluss und behielten zum klar überlegenen Landesleistungszentrum bis zum Spielende Blickkontakt. DArauf läßt sich in den beiden letzten Partien der Vorrunde gegen die SG Parchim/Matzlow-Garwitz und die SG Vorpommern gut aufbauen...

Es spielten: Leo (13 P.), Rudi (n.e.) – Jan (3), Ole (3), Paul, Leon (n.e.), Matteo, Niklas (7/3), Luca, Paul 2 (n.e.), Cedrik (n.e.), Maurice, Lewe (1), Bahne
   

20.02.2016:

Spiel 6:  SG Parchim/Matzlow-Garwitz - ESV Schwerin (8:25/4:13)

Tabellennachbar klar auf Distanz gehalten...


Nach 4-wöchiger Spielpause führte der Spielplan die ESV-Youngsters zum Tabellennachbarn der SG Parchim/Matzlow-Garwitz in die gut besuchte Spornitzer Sporthalle. Auch wenn das Hinspiel daheim mit deutlichen 34:9 Toren für die Schweriner Eisenbahner gewonnen werden konnte mahnten die Trainer im Vorfeld zur Wachsamkeit. Und insbesondere die ersten 10 Minuten machten auch deutlich warum.
So hatten sich die Hausherren einerseits ganz klar Widergutmachung zum Hinspiel vorgenommen, zum anderen zeigte sich die Abwehr des Gastgebers im Vergleich zum Hinspiel stark verbessert. Hinzu kam, dass die ESV-Jungs heute nach der langen Spielpause mit einigen ungewohnten Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten. So konnten die körperlich sehr präsenten Hausherren in der voll besetzten Spornitzer Sporthalle anfänglich für ein offenes Spiel sorgen und kamen in der 3. Minute zum 1:0, weil die jungen Eisenbahner bis dahin bereits zwei gute Torchanchen ausgelassen hatten. Auch wenn diese Führung der Hausherren im weiteren Spielverlauf die einzige Führung bleiben sollte, hatten der ESV-Motor bis zum Zwischenstand von 3:4 Toren in der 10. Minute noch ordentlich Sand im Getriebe. Doch mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich die offensive ESV-Abwehr immer mehr und wurde für die Hausherren zum nahezu unüberwindlichen Bollwerk. Bis zum 3:11 ließ die offensiv aggressive ESV-Abwehr gegen die nun zunehmend ratloser agierenden Hausherren nichts mehr zu. Insgesamt ließ die ESV-Abwehr in der ersten Hälfte nicht mal 10 Würfe aufs eigene Tor zu. Zudem wurde nach den Ballgewinnen nun mehrfach schnell umgeschaltet und im Positionsangriff wurde für die Heim-Abwehr der Druck nun auf allen Positionen zu hoch, was zunehmend zu klareren Torchanchen für die Schweriner Eisenbahner führte.

In der zweiten Hälfte dasselbe Bild. Auch die defensive 6:0-Abwehr der Eisenbahner kaufte den Hausherren klar den Schneid ab. Ein sehr stabiler Innenblock wurde von sehr beweglichen Halbverteidigern toll unterstützt. So wurde den gegnerischen Angreifern und dem Kreisspieler fast überhaupt kein Platz gelassen; von den vier in der zweiten Hälfte kassierten Toren waren zwei 7-Meter und zwei den heute nicht immer sicheren ESV-Torhütern durchgerutschte Würfe. Man hatte das Spiel mittlerweile voll im Griff, so konnten die ESV-Trainer bereits 17 Minuten vor Ende beginnen, allen Ersatzspieler längere Einsatzzeiten zu gewähren. Am Ende hatten die Eisenbahner gefühlt keine 30 % Ballbesitz und die ESV-Keeper heute wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen...

Es spielten: Leo (3 P.), Rudi (2 P.) – Jan (7/1), Maurice (7), Ole (5), Paul (2), Bahne, Matteo (3), Niklas (1/1), Cedrik, Paul II, Luca



27.02.2016:

Spiel 7:  ESV Schwerin - SG Vorpommern (14:17/8:7)

Hinten viel HUI - vorne viel PFUI...

Mit einer völlig unnötigen Heimniederlage verabschieden sich die ESV-Youngsters der C-Jugend aus der Vorrunde der Landes-Oberliga M-V. Gegen den vor ihnen plazierten Tabellennachbarn der SG Vorpommern aus Ahlbeck/Usedom+Greifswald unterlagen die Jungs nach einer diesmal sehr durchwachsenen Leistung mit 14:17 (8:7) Toren.
Wieder einmal war die Vorbereitungsphase auf dieses Spiel von vielen Ausfällen und Verletzungen geprägt. So brach sich Luca am Mittwoch im Training den Fuß und fällt damit langfristig aus während Maurice, Matteo, Ole, Lewe, Leon, Paul II und Cedrik unter der Woche aus schulischen Gründen bzw. aus Verletzungs(Krankheits)gründen nur eingeschränkt bis garnicht trainieren konnten. Ganz anders der Gegner, der sich über die gesamte Saison fast durchweg auf seinen kleinen Kader verlassen konnte, so auch heute.
Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel zweier guter Abwehrreihen mit wechselnden Führungen (2:0, 3:3, 5:4, 6:7), in dem die heimischen Eisenbahner dank eines kurzen Zwischenspurts verdient mit einer 8:7-Führung in die Kabine gingen. Da allerdings hatten die Hausherren nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Ole bereits den nächsten Rückschlag einstecken müssen. Erneut mussten nun trotz mangelnder Alternativen Abwehr und Angriff umgebaut werden. Hinzu kam, dass mit Jan, Niklas & Lewe weitere Leistungsträger nicht wirklich bis garnicht ins Spiel fanden und die guten Eindrücke aus den TE unter der Woche nicht bestätigen konnten.
In der zweiten Hälfte ging nun auch dem bis dahin erfolgreichen Rückraumschützen Maurice die Präzision verloren; zu seinen 5 Treffern aus der ersten Hälfte gesellten sich in Folge nun 10 Fahrkarten geschuldet allerdings dem Umstand, das er in dieser Phase als Einziger bereit war, ernsthaft Verantwortung zu übernehmen. Nach weiteren Fehlwürfen Anderer aus guten Positionen und einer Reihe von völlig unverständlichen Technischen Fehlern beim oder unmittelbar vor dem Abschluß gerieten die jungen Eisenbahner nach 9:7-Führung über 9:11 und 12:12 nun mit 12:15 ins Hintertreffen (42. Minute). Im Angriff herrschte nach den vielen vergebenen Torchancen und der immer noch nicht einsetzenden Form einiger Leistungsträger nun phasenweise Kopflosigkeit, was die Trainer zu einer weiteren Umstellung im Angriff bewog. Jetzt wurde sehr viel besser ausgelöst was zu sehenswert herausgespielten Treffern und beim 14:15 wieder zum Anschluß führte. Da allerdings in der Abwehr, insbesondere auf der linken Abwehrseite der ernsthafte Zugriff auf den 2,05 m großen Linkshänder fehlte, konnten die Gäste noch zu zwei weiteren Treffen kommen, während vorne weiter Fahrkarten produziert wurden.
Insgesamt ist die Niederlage kein Beinbruch, da sich selbt bei einem Sieg in der Tabellen nichts getan hätte. Jedoch durften die Trainer zum wiederholten Male die Erkenntnis gewinnen, dass der dünne ESV-Kader den physischen oder mentalen Ausfall von mehreren Leistungsträgern nicht kompensieren kann. Auch das fehlende Umsetzen von im Training schon sicher Praktiziertem ist ein Problem. Und nicht zuletzt muss allen Jungs für die Zukunft klar sein, das eigentlich nicht die die Niederlage zu verantworten haben, die Verantwortung übernahmen (Maurice, Leo, Rudi, Paul) und dabei scheiterten, sondern die, die diese Verantwortung erst garnicht wollen, es aber könnten... All das gilt es nun bis zum 1. Relegationsspiel am 12.03. - dann wieder gegen diesen Gegner - aufzuarbeiten...

Es spielten: Leo (7 P.), Rudi (2 P.) – Jan (1), Maurice (6), Ole, Paul (4/1), Bahne, Matteo (2), Niklas (1), Cedrik (n.e.), Leon (n.e.), Lewe

Spielberichte - PlayOFF männliche Jugend C, MV-Liga, Saison 2015/16:

12.03.2016:

PlayOFF - Hinspiel:  ESV Schwerin - SG Vorpommern (23:18/10:12)

Nach der Halbzeit endlich aufgewacht...

Nach zwei, sicher auch unnötigen Niederlagen in der Vorrunde gegen die SG Vorpommern empfingen unsere Youngsters die SG heute erneut zum PlayOFF-Hinspiel in der heimischen Siemenshalle. Und nach den jüngsten Langzeit-Ausfällen von Luca (Fußbruch) und Maurice (Riß aller Bänder im Fuß) stand das Spiel nicht unbedingt unter einem guten Stern. Dennoch waren die Trainer vor der wichtigen Partie nach der konzentrierten Vorbereitung des überwiegenden Teils der verbliebenen Leistungsträger von einem erfolgreichen Hinspielergebnis überzeugt - und wurden diesmal auch nicht enttäuscht.
Für den in der bislang starken ESV-Abwehr gefühlt unersetzbaren Maurice wurde mit Bahne ein aktueller D-Jugendspieler (Jg. 2003) in das Abwehrzentrum beordert, der sich mit zunehmender Spielzeit tatsächlich immer besser integrierte und spätestens Mitte der zweiten Hälfte zu einem echten Faktor wurde. Doch der Reihe nach...

Anfänglich bestimmten die heimischen Eisenbahner klar das Geschehen. Über eine engagierte Angriffsleistung wurde der Gegner mit seinen wurfgewaltigen Rückraumspielern und seinem wahrlich bulligen Kreisläufer (6 Tore allein in Hälfte 1) über 1:0, 4:2 und 7:5 bis zur 13. Minute sicher beherrscht. Doch ab der 14. Minute ging ohne einen Wechsel etwas unverständlich der Spielfaden im Angriff verloren, während zudem im Abwehrzentrum nun die vorhersehbaren Abstimmungsschwierigkeiten zu Tage traten. Das brachte den weiter ruhig und abgezockt spielenden Gast über 7:10 und 9:11 zur Halbzeit mit 10:12 in Front.

In einer sehr kurzen Halbzeitansprache wurden die Jungs dann an die Absprachen zum Spiel erinnert und aufgefordert, den Siegeswillen bitte klar und auch spürbar auf das Feld zu tragen. Und das fruchtete. Eine tolle 6:0-Abwehr mit extrem beweglichen Halbverteidigern und einem zusehens besser funktionierenden Innenblock schaffte es, die wurfgewaltigen Halbspieler auf beiden Seiten und den körperlich hoch überlegenen Kreisspieler gleichzeitig fast völlig aus dem Spiel zu nehmen. Nur noch völlig freie Würfen der Gäste fanden gegen diese Abwehr und den dahinter stehenden Leo (45 % gehaltene Bälle !) ihr Ziel, tatsächlich in den zweiten 25 Minuten nur 6 mal (2. Halbzeit 13:6 für ESV !). Eine wahrlich starke Abwehrleistung ! Und dabei mußten die Gäste teilweise schon sehr lange Angriffe spielen mussten, um überhaupt zum Abschluss zu kommen...
Auch wenn insbesondere im gefühlt nur mit 70 %-igem Tempo geführten Umschaltverhalten der jungen Eisenbahner noch extrem viel Potential steckt haben die Jungs erstmals in dieser Saison die Erfahrung gemacht, dass druckvolles Spiel gegen eine noch nicht vollends formierte Abwehr auch gegen viel erfahrenere Gegner zum Erfolg führt. So wurden in der zweiten Hälfte neben den 5 Kontertoren einige Treffer aus dem schnellen Nachrücken gegen eine noch teilweise ungeordnete Abwehr erzielt. Und das ist nicht nur das Mittel für das PlayOFF-Rückspiel am 02.04.2016 in Ahlbeck...

Es spielten: Leo (14 P.), Rudi (n.e.) – Jan (8/1), Ole (5), Paul (1), Bahne (1), Matteo, Niklas (2), Cedrik (n.e.), Leon (n.e.), Lewe (6), Paul II (n.e.)

02.04.2016:

PlayOFF-Rückspiel:  SG Vorpommern - ESV Schwerin (25:17/9:8, Hinspiel 18:23)

Gleichwertige Gegner schlägt man nicht mit der halben Mannschaft...

Unter den schlechtestmöglichen Bedingungen reisten unsere C-Youngsters zum PlayOFF-Rückspiel in die Pommerhölle Ahlbeck. Neben den mehreren Langzeitverletzten Leistungsträgern konnte diesmal auch nicht auf den zuletzt zum Stammspieler gewordenen Bahne zurückgegriffen werden. Die von der SG Banzkow-Leezen zwar abgesprochene, aber unterlassene Spielverlegung des zeitgleich in Leezen stattfindenden D-Jugendspiels sorgte dafür, dass das erwartet schwere PlayOFF-Rückspiel vollständig ohne den hierfür notwendigen Rückhalt von der Bank und in einer uneingespielten Aufstellung in Abwehr und Angriff durchgestanden werden mußte.

Und entgegen dem Hinspiel, indem man über weite Strecken die 1. Halbzeit verpatzte und eine überragende 2. Hälfte spielte, waren die Jungs diesmal in der 1. Hälfte im Plan, und verpatzten dagegen die 2. Halbzeit vollständig. Nach einer anfänglichen Führung von 0:2 entwickelte sich über 3:3, 7:6 bis zum Halbzeitstand von 9:8 für die Hausherren ein ausgeglichenes, aber extrem intensives Spiel. Hohes Tempo und starke Abwehrreihen hüben wie drüben verhinderten, dass sich weder die Hausherren noch die gastierenden Eisenbahner mehr als 3 Tore absetzen konnten. Man war absolut im Plan.
Doch zu Beginn der 2. Hälfte riß der Spielfaden im Aufbauspiel der Schweriner Eisenbahner abrupt ab. Zwei verworfene Strafwürfe und reihenweise ausgelassene Torchancen sorgten für eine zunehmende Verunsicherung im Team. Die frühe Auszeit beim Stand von 12:20 Toren konnte zwar den Lauf der sich nun in den Rausch spielenden Hausherren ausbremsen, jedoch nicht aufhalten. Zudem gelangen den wurfgewaltigen Rückraumspielern (17 Tore aus dem Rückraum) gegen die regelgerechte, zwangsweise 6:0-Abwehr nun aus Distanzen bis 13 Metern viele unnötige Treffer, weil auch im ESV-Tor im Gegensatz zum Hinspiel heute keine nennenswerten Akzente gesetzt werden konnten. Leo bekam trotz der immer größer werden Distanz in den Rückraumwürfen keinen einzigen Finger an den Ball während die Kräfte der aufopferungsvoll kämpfenden, ungewohnten ESV-Abwehr nun sichtbar schwanden. Zwar keimte beim Stand von 17:24 bei mehrfach eigenem Ballbesitz nochmal Hoffnung auf, doch weiter ausgelassene, beste Tormöglichkeiten ließen den Rückstand bis zum Schluß nicht schwinden. Was auf dem Feld blieb waren maßlos enttäuschte, völlig ausgepumpte Eisenbahner...

Es spielten: Leo (3 P.), Rudi (n.e.) – Jan (2), Ole (8/2), Paul (1), Matteo (3), Niklas (1), Cedrik (n.e.), Leon (n.e.), Lewe (2), Paul II (n.e.)


09.04.2016:

Plazierungs-Hinspiel:  ESV Schwerin - SG Parchim/Matzlow-Garwitz (21:12/11:8)

Tapfer kämpfende Matzlower treffen auf unkonzentrierte Eisenbahner..

Unter weiterhin schlechtesten Bedingungen empfingen unsere C-Youngsters zum Plazierungs-Hinspiel die SG Parchim/Matzlow-Garwitz in der heimischen Siemenshalle. Neben den Langzeitverletzten Leistungsträgern Maurice und Luca kam unter der Woche auch noch der langfristige Ausfall von Matteo (Daumenbruch) hinzu. Dafür konnte diesmal wieder auf Bahne aus der eigenen D-Jugend zurückgegriffen werden.

Auch wenn beide bisherigen Spiele gegen den aus überwiegend körperlich großgewachsenen, robusten Spielern bestehende Gegner gewonnen werden konnten warnten die Trainer im Vorfeld davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Wie sich dann zeigte auch zurecht. In dem Wissen, dass der Gegener immer geduldig und lange Positionangriffe spielt, sollte aus der gewohnt guten Abwehr heraus schnell umgeschaltet werden, um so zu einfachen Toren zu kommen. Bis zur 20. Minute gelang das zumindest zum Teil. Über 0:1, 3:1 und 8:3 war man in der 17. Minute bei nur 25 % Ballbesitz auch im Plan. Doch dann schlich sich der Schlendrian ein und die Gäste konnten nach mehreren Unkonzentriertheiten im Angriff und der Abwehr  über 10:5 zur Halbzeit auf 11:8 verkürzen.
Auch in Hälfte zwei fanden mehrere Leistungsträger nicht recht ins Spiel. Das sorgte für einen nur langsam anwachsenden Vorsprung, bei nun aber besser stehender 6:0-Abwehr. Insgesamt wurde den Gästen so in der 2. Hälfte nur 4 Tore gestattet, von denen noch die Hälfte in den letzten beiden Minuten fielen (17:8, 21:10, 21:12) nachdem auf ESV-Seite durchgewechselt war und eigentlich alle 4 völlig unnötig waren.
Die Trainer attestierten der Mannschaft nach Spielende dann auch eine heute sehr unkonzentrierte Vorstellung. Auch wenn man wenig in Ballbesitz war wrden in der Gänze 40 Angriffe gelaufen, wovon 7 verdattelt wurden und von den 33 Torabschlüssen fanden nur 21 das Ziel. Über die gesamte Spielzeit wurde der in der Abwehr phasenweise überforderte Gegner ausgespielt um dann den finalen Pass zu verdatteln, dabei die falsche Entscheidung zu treffen und wenn richtig entschieden wurde, den Gäste-Torhüter zu treffen. Positiv ist der Mannschaft anzurechnen, dass sie in der Abwehr wieder sehr intensiv gearbeitet hat. Im Angriff sprechen 11 Kontertore und 4 Treffer aus der 2. und 3. Welle eine klare Sprache. Im Positionsangriff agieren die Youngsters derweil sehr routiniert und erspielen sich reihenweise klarste Torchancen. Allerdings führten insgesamt 21 technische Fehler dazu, dass sich die Mannschaft sehr häufig beim finalen Paß um den verdienten Lohn gebracht hat - ganz sicher ein Ausdruck von Unkonzentriertheit. Daran wird intensiv zu arbeiten sein...

Es spielten: Leo (10 P.), Rudi (4 P.) – Jan (8/1), Ole (5), Paul (2), Niklas (3), Cedrik, Leon (n.e.), Lewe (1), Paul II, Bahne (2)

24.04.2016:

Plazierungs-Rückspiel:  SG Parchim/Matzlow-Garwitz - ESV Schwerin (17:23/6:12, Hinspiel 12:21)

Schweriner Eisenbahner siegen trotz leerer Akkus...

Das letzte Spiel der allerersten Oberliga-Saison führte unsere C-Youngsters erneut nach Spornitz gegen die SG Parchim/Matzlow-Garwitz. Nach bereits drei Siegen in dieser Saison gegen die heimische SG war die Marschroute klar auf Sieg ausgerichtet. Allerdings taten sich die jungen Eisenbahner diesmal erneut sehr schwer, diesen doch unbequemen und heute bis in die Schlußsekunde ziemlich kompromisslos und etwas übermotiviert agierenden Gegner zu bezwingen.
Nach anfänglich reihenweise ausgelassenen, besten Wurfgelegenheiten konnte erst kurz vor der Halbzeitpause ein wenigstens teilweise vernünftiges Ergebnis herausgeworfen werden, und das in Unterzahl. Doch spätestens nach Wiederanpfiff wurde immer deutlicher, dass die Akkus bei den Eisenbahnern nun ziemlich leer waren. Wohl auch der unendlichen Verletztenmisere die gesamte Saison über geschuldet konnten die Jungs nicht mehr wirklich einen vernünftigen Spannungsbogen aufbauen, zumal auch heute wieder die D-Jugendspieler Bahne & Luca (VR zur LM / Fingerbruch) und Matteo (Fingerbruch) fehlten. Der Stammkeeper Leo wurde zudem heute wegen einer schmerzhaften Unterarmverletzung nur im Feld eingesetzt, während Rudi das Tor hütete. Und mit Maurice absolvierte heute der erste Langzeitverletzte (nach 8 Wochen Pause wg. Bänderriß im Fuß) sein erstes Spiel. So waren die Abstimmungsprobleme im Innenblock der 6:0-Abwehr in der 2. Spielhälfte gegen die sich in ihrem letzten Oberliga-Spiel tapfer währenden Hausherren nicht übersehbar. Am Ende standen dann 15 vergebene Großchancen, 10 Technische Fehler und mind. 10 unnötig kassierte Gegentreffer, besonders von Außen zu Buche, die die technisch-taktische Überlegenheit noch nicht mal annähernd widerspiegelten.

Angesichts der großen Verletzten-Seuche in dieser ersten Oberliga-Saison und den vielen sonstigen Ausfällen wurde mit Platz 7 das Minimalziel erreicht. Es war aber auch unübersehbar, dass es bis zu Platz 5 der Liga keinen wirklich nennenswerten Abstand gab. Immer wieder blitzte das eigentliche Vermögen des Team auch gegen sehr viel erfahrenere Gegner auf um dann wieder von schwächeren Vorstellungen nach Verletzungen und fehlender Trainingskonstanz abgelöst zu werden. Allein darum ist die nun vollzogene Fusion mit der SG Banzkow-Leezen für die Jahrgänge 2001-2003 hoffentlich ein Segen...

Es spielten: Rudi (10 P.) – Jan (7), Ole (3), Paul (2), Niklas (4/2), Cedrik, Leon (n.e.), Lewe (5), Paul II (n.e.), Maurice (1), Leo (1)

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