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ESV Schwerin e.V.
Abt. Handballnachwuchs
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 Spielberichte - männliche Jugend B, MV-Liga, Saison 2017/18:

09.09.2017:

Vorrunde Spiel 1:
ESV Schwerin - Hagenower SV (46:9/20:4)

Saisonstart gelungen...

Mit dem Hagenower SV führte der Saisonstart in der MV-Liga einen Liga-Neuling in die Landeshauptstadt. Der aus vielen jungen Spielern bestehende Gäste-Kader war also eine große Unbekannte für die mit ehrgeizigen Zielen antretenden Schweriner Eisenbahner. Zudem wurden auch heute noch einige Spieler des ebenfalls sehr jungen ESV-Teams (nur 1 Spieler älterer Jahrgang) weitgehend geschont, um deren REHA-Maßnahmen nicht zu gefährden.

Dennoch hatten sich Team und Trainer im Vorfeld einiges vorgenommen. So wollte man den unbekannten Gegner von Beginn an kräftig unter Druck setzen und agierte so aus einer offensiv, antizipativen Abwehr heraus, die konsequent die daraus entstehenden Ballverluste der Gäste mit schnellem Umkehrspiel nutzte. Schnell zeichnete sich deutlich die große athletische, technische und konditionelle Überlegenheit ab. Über die Stationen 2:1, 8:1 und 16:2 wurden die weiter tapfer kämpfenden Gäste bis zum Halbzeitstand von 20:4 überrollt.

In Hälfte zwei dasselbe Bild: Die jungen Eisenbahner agierten hinten weiter aggressiv und präsent und eroberten immer wieder Bälle, die sich dann sehr schnell im gegnerischen Netz wiederfanden. Dem taten auch die dann vorgenommenen Wechsel nicht weh, so kamen alle ESV-Spieler zu Spielanteilen, kurzzeitig auch die Angeschlagenen. Am Ende stand ein klarer 46:9-Erfolg zu Buche, der allerdings noch nicht recht Aufschluss über das wahre Potential des sich noch einspielenden Teams gab. Sicher schein aber, wenn die anfänglichen Fehler im rasanten Spielaufbau der 2. Welle abgestellt werden und die Angeschlagenen ab nächste Woche wieder voll zur Verfügung stehen, kann dieses Team einiges bewegen.

Und das muß mal gesagt werden:

Den jungen Gästen sei hiermit in aller Deutlichkeit auch nochmal bescheinigt, sich auf dem richtigen Weg zu befinden. Im Gegensatz zu so einigen anderen, sehr viel größeren Vereinen hat der Hagenower SV absoluten Charakter bewiesen und gibt den Nachwuchsspielern frühzeitig Gelegenheit, sich zu entwickeln. Das ist aller Ehren wert und verdient es, laut gesagt zu werden!   

Es spielten: Marc (13 P.), Moritz (7 P.) – Maurice (11), Leon, Justin (7), Paul (6), Lewe (12/2), Bahne, Luca (4), Michi (5), Cedric (n.e.), Paul 2 (1), Christian


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16.09.2017:

Vorrunde Spiel 2:  
SG Vorpommern II - ESV Schwerin (27:26 / 14:11)
 
wichtigen Auswärtssieg im Schlußspurt verschenkt...

Mit einigen angeschlagenen Spielern stand am Sa die schwere Auswärtspartie bei der SG Vorpommern II an. So waren die Schulterprobleme bei Michi leider immer noch nicht auskuriert, während Bahne und Justin unter der Woche garnicht trainieren konnten und Keule, Paul und Cedrik nur eingeschränkt trainiert hatten. Alles in allem nicht die besten Voraussetzungen für ein auswärtiges Spüitzenspiel, das es dann etwas unerwartet wurde...
Nachdem man im Trainingslager mit der SG Vorpommern I (Oberliga Ostsee-Spree) wenig Probleme hatte entpuppte sich die eigentlich 2. Mannschaft der SG als die deutlich Stärkere. Bestehend aus körperlich und athletisch klar überlegenen, älteren  Rückraumspielern (22 Tore von 27) und mit guten Torhütern dahinter hatten die nicht fitten Landeshauptstädter insbesondere in der 1. Hälfte so ihre Probleme in der sonst guten ESV-Abwehr. Immer wieder konnten sich die Rückraumspieler der Hausherren weit vor dem Gäste-Tor im 1:1 durchsetzen und mit ihren gewaltigen Würfen aus 10-12 m die heute etwas unglücklich agierenden ESV-Keeper überraschen. So übernahmen die Hausherren nach dem anfänglichen 3:3 (4.) ganz klar das Heft des Handelns und setzten sich zwischenzeitlich auf 7:4 (9.) und 11:7 (17.) bis zum Halbzeitstand von 14:11 Toren ab.

Unmittelbar nach dem Anfpiff in Hälfte zwei konnten sich die Hausherren beim 15:11 erstmals mit 4 Toren Differenz absetzen. Doch die nun verbesserte Abwehrarbeit der Landeshauptstädter brachte diese auf 15:15 (32.) wieder heran. Bis zum 18:18 (35.) wechselten die Führungen im 30-Sekundentakt; von da an übernahmen die Eisenbahner die Führung und schienen die Partie in den Griff zu bekommen. Nach einer weiteren Abwehrumstellung bestimmten die Schweriner dann über 18:20 (37.), 21:24 (42.) und 24:26 (46.) das Geschehen, versäumten hier aber schon den berühmten Sack zu zu machen. Und so kam es, wie es meist kommt: die Hausherren bekamen die 2. Lunge während den jungen Gäste nun die Nerven flatterten, was zwei Paßfehler und 3 Fahrkarten aus besten Positionen deutlich belegen. Praktisch mit dem Schlußpfiff erzielten die Hausherren dann über einen brachialen Kraftakt aus dem Rückraum den Siegtreffer.
  
Insgesamt kann die fehlende Fitness mehrerer Leistungsträger nur teilweise als Begründung herhalten. Abgesehen von der fehlenden Kraft in den letzten 5 Minuten fehlte aber auch Cleverness, die klare Führung über die Zeit zu bringen. Statt dessen wurden in der entscheidenden Phase schon nach kurzer Zeit unnötige Halbchancen zum erfolglosen Abschluss genutzt. Bleibt die Hoffnung, das diese Niederlage ihre heilende Wirkung hinterläßt.

es spielten: Marc (4 P.), Moritz (3 P.) - Justin (5/1), Maurice (5/1), Paul I, Paul II, Leon, Christian, Lewe (6/4), Bahne (3), Cedrik, Michi (2), Luca (5)


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14.10.2017:

Vorrunde Spiel 3:  
ESV Schwerin - TSV Bützow (30:19 / 10:8)

Solide Leistung gegen einen sehr motivierten Neuling...


Nach 4-wöchiger Pause empfingen die jungen Eisenbahner einen heute bis in die Haarspitzen motivierten Gegner. Der Liga-Neuling und derzeitige Tabellen-6. TSV Bützow ließ dann auch bis in die Schlussminute wirklich nichts unversucht und stemmte sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die erstmals in der Stiere-Arena angetretenen Hausherren.

So begannen die Gäste aus Bützow wie die Feuerwehr und führten schnell 0:2 (3.) ehe die Hausherren ausglichen (6.). Nach insgesamt 11 ausgelassenen Torchancen durch die Gastgeber (42 % Quote) konnten diese erstmals beim Stand von 7:6 (17.) in Führung gehen. Beim Stand von 10:7 (24.) führten die Hausherren dann erstmals mit 3 Toren und gaben diese Führung danach auch nicht mehr ab. Nach einem nochmaligen kurzen Aufbäumen der Gäste (11:9, 27.) übernahmen die jungen Eisenbahner dann endgültig die Initiative gegen einen weiter wacker kämpfenden Gast und bauten die Führung kontinuierlich über 13:10, 16:11, 20:12 und 26:16 aus. Insbesondere die Umstellung der Abwehr auf 3:2:1 und die nun konsequente Chancenverwertung (19 Tore aus 24 Würfen) sorgten dafür, dass die 7 Paß- und Fangfehler, die 4 Zeitstrafen und die wieder aufgrbrochene Verletzung des 1. ESV-Keepers in Hälfte zwei nicht weiter ins Gewicht fielen.

Am Ende stand ein leistungsgerechter 30:19-Erfolg zu Buche, der aber noch viel Luft nach oben ausweist. Vielfach nicht aufgelöste Auslösehandlungen, fehlende letzte Schritte in der Abwehr und 17 ausgelassene, beste Torchancen berechtigen zu enigem Optimismaus, was die kommenden schweren Partien gegen den Stralsunder HV, SV Fortuna Neubrandenburg und die SG Banzkow-Leezen angeht...

es spielten: Marc (11 P.), Moritz (1 P.) - Justin (5), Maurice (9), Paul I, Paul II, Leon, Christian (2/1, Lewe (5/1), Bahne, Cedrik, Michi (7), Luca (2)


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05.11.2017:

Vorrunde Spiel 4:
ESV Schwerin - Stralsunder HV
(17:20 / 8:8)

Starke Stralsunder mit unerwarteter Unterstützung erwischen junge Eisenbahner heute auf falschem Fuß...


Nach erneut  mehrwöchiger Spielpause empfingen die jungen Eisenbahner heute zu ungewohnter Anwurfzeit mit den Jungs vom Strelasund den unmittelbaren Tabellennachbarn in der heimischen BMK-Halle. Obwohl es dabei für die jungen Schweriner schon galt gegen einen i.M. über 1 Jahr älteren Gegner zu bestehen, mussten die Eisenbahner kurz vor Spielbeginn auch noch schwerwiegende verletzungsbedingte Ausfälle verdauen.

Trotzdem spielten die Hausherren anfänglich konsequent auf und führten schnell mit 4:0 (8.) bevor der Faden abriß. Beim 4:4 (15.) hatten sich die Strelasunder gefangen und beide Teams agierten von da an auf Augenhöhe. Auch ob der sich nun häufenden unglücklichen Entscheidungen der Unparteiischen war allerdings die anfängliche Selbstverständlichkeit auf Seite der Hausherren dahin. Zwei überzogene Zeitstrafen gegen die jungen Eisenbahner führten zu einer anfänglichen Unsicherhheit und dazu, dass in der Abwehr nicht mehr so konsequent zugepackt wurde, zeitgleich gepaart mit mehreren Fehlwürfen aus besten Positionen. Das sorgte für einen aus Eisenbahner-Sicht unnötigen Gleichstand über 5:5, 7:7 und 8:8 zur Halbzeit.

Zur Hälfte zwei mußte dann auf ESV-Seite die Abwehr umgebaut werden, um einer drohenden roten Karte vorzubeugen. Das tat dem offensiven, guten Abwehrspiel der jungen Eisenbahner allerdings noch keinen entscheidenden Abbruch. Allerdings wurden parallel dazu vorne nun 11 unnötige Paß-und Fangfehler produziert während der heute ansonsten stark aufgelegte Moritz im ESV-Tor (12 Paraden !) unglücklicher Weise genau in dieser Phase keinen Finger an den Ball brachte. Das, und weiterhin für alle Beteiligten mehrere, fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen führten über 13:14 (36.) dann trotz toller Abwehrarbeit von den jungen Eisenbahnern zum zwischenzeitlichen 13:18 (44.) und damit zur indirekten Vorentscheidung. Zwar konnten die in der Abwehr nochmal offensiver agierenden Eisenbahner, die in der 47. Minute wieder mit einer zweifelhaften Zeitstrafe belegt wurden, in Unterzahl so noch auf 17:19 (49.) verkürzen, kassierten aber 10 Sekunden vor Ende in einer Wurffalle noch einen letzten Gästetreffer zum 17:20 - Endstand.

Naklar war da heute mehr drin. Es bleibt aber zu konstatieren, daß das ja erst kürzlich zusammengestellte Team in puncto Zusammenhalt trotz des permanent gestörten Spiel-Rhythmus in der MV-Liga 2017/18 einen klaren Fortschritt gemacht hat. Ständig 3-4 Wochen Spielpause in der MV-Liga der mJB zwingen ein erst jüngst gebildetes Team zum immer wieder neuen Start in den Spielbetrieb. Trotzdem hat heute ersichtlich jeder für den anderen mitgearbeitet und sich vorbildlich eingebracht.

Dieses Spiel ist mit insgesamt 14 Paß- und Fangfehlern sowie 7 TRF allein vorne verloren gegangen. Dabei hat ein deutlich jüngeres (!) Team sehr viel erfahreneren, älteren Strelasundern einen tollen Kampf auf hohem Niveau geboten und am Ende etwas unberechtigt verloren. Das ist kein Beinbruch, wenn weiter konsequent an der Abstellung der bestehenden Defizite gearbeitet wird...
 
es spielten: Moritz (12 P.) - Justin (4), Maurice (2), Paul I (1), Paul II, Leon, Christian, Lewe (8/1), Bahne (1), Cedrik, Michi (1), Luca


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26.11.2017:

Vorrunde Spiel 5:
SV Fortuna Neubrandenburg - ESV Schwerin
( 22:25 / 9:13 )
 

Wieder zurück in der Erfolgsspur...

nach zuletzt zwei knapp verlorenen Spitzenspielen reisten die ESV-Youngsters ausgerechnet am Geburtstag von Maurice zum Neubrandenburger Landesleistungszentrum der SV Fortuna. Dort erwarte unsere Youngsters mit dem Tabellennachbar ein überaus motivierter, in der Spitz älterer, im Mittel leicht jüngerer Gegner mit technisch und taktisch hervorragend ausgebildeten Einzelspielern.

Gleich zu Beginn wurde klar, diese Gastgeber wollen heute was mitnehmen. Über extralange, sehr dynamische Kreuzbewegungen in Verbindung mit einem guten KM-Spiel und vielen Auflösungen ins 4:2 wurde die diesmal etwas defensiv ausgerichtete 3:2:1-Formation der Schweriner Eisenbahner auf eine harte Probe gestellt. Es dauerte bis zum 7:7 (16. Minute) und einem Wechsel auf der Torhüterposition, bis die ESV-Abwehr diesem hohen Druck gerecht werden konnte und die sich dann ergebenden Gegenstöße konsequent nutzte um sich erstmals mit 4 Toren auf 7:11 abzusetzen. Über den Zwischenstand von 8:12 wurden mit der 9:13-Führung für die Schweriner Gäste die Seiten gewechselt.

Auch in Hälfte zwei blieben die Hausherren ihrer Linie treu. Gegen das weiterhin konsequent im 3:2:1 agierende ESV-Team versuchten die Hausherren über extrem hohes Tempo mit weitausholenden Laufwegen der Rückraumspieler Lücken in die Abwehr zu reißen, was Ihnen auch mit zunehmender Spieldauer immer besser gelang. Dagegen agierten die Schweriner Eisenbahner im gebundenen Spiel nun zunehmend ebenfalls im 4:2-Angriff und fügten den Hausherren so empfindliche Gegentore zu. Doch trotz der zwischenzeitlichen 6-Toreführung für unsere Youngsters (11:17, 32. Minute) konnte der berühmte Sack einfach nicht zugemacht werden. Kleine Unkonzentriertheiten im ESV-Angriff, ein heute ausnahmesweise mal etwas kraftlos agierender Gäste-Spielmacher und aus inkonsequentem Abwehrspiel resultierende Zeitstrafen für die Schweriner Gäste brachten den Hausherren immer wieder Gegenheiten, vom heimischen Publikum laustark angefeuert kurzzeitig neuen Mut zu schöpfen. Trotz in der Summe nur 6 gehaltener Bälle auf ESV-Seite (22,2 %) konnte die deutliche Führung, auch dank eines heute sehr gut aufgelegten Paul stetig gehalten werden. Mit viel Übersicht, klugen Pässen und einem wichtigen Treffer gab er dem ESV-Angriff in den schwierigen Phasen als Spielmacher, gerade in Unterzahl, eine hohe Sicherheit und damit Selbstvertrauen. So konnte der Abstand zu den Hausherren konstant auf 5-6 Tore gehalten werden (14:19, 37. / 17:22, 42. und 20:25, 47.). Die kleine Ergebniskosmetik zu Gunsten der Hausherren zum Endstand von 22:25 Toren war dann nicht mehr entscheidend und resultierte aus heute mal nicht gelungenen Spielzügen für die Galerie und zu Ehren von Maurice´Geburtstag.

es spielten: Marc (3 P.), Moritz (3 P.) - Justin (1), Maurice (7), Paul I (1), Paul II, Leon, Christian (1/1), Lewe (4/2), Bahne (4), Cedrik, Michi (4), Luca (3)


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09.12.2017:

Vorrunde Spiel 6:
Hagenower SV - ESV Schwerin
(20:32/9:13)

Schlechtester Auftritt der Saison - jetzt hoffentlich gehabt...

die verletzungsbedingt arg gebeutelte B-Jugend hatte bei ihrem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Hagenower SV anzutreten. Und offenbar kursierte in allen Köpfen der Schweriner Eisenbahner nur der im Hinspiel (46:9) erzielte, hohe Sieg mit 46:9 Toren. Doch gerade der ließ ganz augenscheinlich den berühmten “Schalter im Kopf“ einfach nicht umklappen, es fehlte über die gesamte Spielzeit neben den verletzten/erkrankten Leistungsträgern auch die trotzdem immer gebotene Einstellung.
So produzierten die Schweriner Eisenbahner reihenweise Pass-und Fangfehler, technische Fehler und Fahrkarten, während man hinten ein glattes Dutzend “billiger“ Tore kassierte.
Erst ein paar klare Worte in der Halbzeit, der Heimauszeit und die Umstellung der Abwehr brachten eine kleine Besserung und Mitte der zweiten Hälfte schnell die endgültiige Entscheidung.

Am Ende stand ein schnell abzuhakender 32:20-Sieg und die Erkenntnis, zukünftig besser niemanden mehr zu unterschätzen.

Es spielten: Moritz (7 P.) – Maurice (9), Leon, Paul 1 (2), Lewe (7/3), Bahne (3), Luca (4), Michi (5), Cedric, Paul 2, Christian (2), Luca N.


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17.12.2017:

Vorrunde Spiel 7:  
SG Banzkow-Leezen - ESV Schwerin
(25:27/12:11)

Überzeugender Auftritt mit Happyend beim Tabellenführer...

Zum letzten Punktspiel in 2017 mussten unsere Youngsters als derzeitiger Tabellen-3. beim verlustpunktfreien Tabellenführer SG Banzkow-Leezen antreten. Die Grundvoraussetzungen waren klar: die Schweriner Eisenbahner verfügen über das über ein Jahr jüngere Team mit fast vier Jahren weniger Spielerfahrung. Doch das hielt die ESV-Youngsters nicht davon ab, diese Aufgabe heute wahrlich meisterlich zu lösen.

Ohne den verletzten Stammtorhüter Marc (Gips) und mit einem gesundheitlich angeschlagenen, erst zum Spielbeginn fieberfreien Ersatztorhüter Moritz (großer Dank an den Mannschaftsarzt Dr. R. Schmedemann), hatten die Schweriner Eisenbahner nicht gerade die besten Voraussetzungen für dieses Spitzenspiel. Dennoch hatten die ESV-Verantwortlichen einen klaren Plan, den es für die Jungs galt umzusetzen.
Mit großem läuferischem Einsatz und angemessener Präsenz in der Abwehr sowie variablem Positionsangriff sollten die bekannt schnellen Konter der erfahrenen Leezener möglichst unterbunden werden. Das gelang überwiegend gut und der hohe Favoriten wurde über die gesamte Spielzeit vor teils unlösbare Aufgaben gestellt. Beleg hierfür sind insgesamt 10 Strafwürfe für die ESV-Jungs nach hervorragend herausgespielten Chancen und sehr gereizte Akteure auf Hausherrenseite während und nach dem Spiel.

Nach ausgeglichener 1. Spielhälfte (2:2, 4:4, 6:6, 8:8, 11:11, Halbzeit 12:11) wurden die Schweriner Eisenbahner  im 2. Spielabschnitt stärker und führten mehrfach mit zwei Toren Differenz (16:18, 18:20, 19:21) bis zur doppelten Hinausstellung in der 39. Minute. Im Überzahl-Spiel 6:4 konnten die Hausherren dann das Spiel kurzzeitig vom 20:21 auf 22:21 (41.) drehen. Eine Auszeit auf ESV-Seite sorgte für die Unterbrechung des Leezener Spiellaufs und wieder zur eigenen Führung (22:23, 23:24). Eine weitere Zeitstrafe auf ESV-Seite exakt 2:00 min. vor Ende hieß dann aber, dass die ESV-Youngsters das Spiel bei Gleichstand in Unterzahl beenden mussten.
Trotz dieser Unterzahl behielten die Schweriner Eisenbahner risikobereit die Einzelmanndeckung gegen den Leezener Spielmacher bei und hatten damit Erfolg. Zwei weitere Treffer nach Ballgewinnen und einem starken Auftritt im ESV-Tor ließen alle Dämme brechen, der Rest war die pure, ausgelassene Freude über einen Sieg, der weit über den sportlichen Erfolg allein hinausgeht. Heute hat ganz klar die bessere Spielanlage, gepaart mit hohem Einsatz gegen Alter & Erfahrung gesiegt. Mit nunmehr 10:4 Punkten und einem Torverhältnis von 203:142 Toren (+61) rangieren die jungen Eisenbahner zum Jahreswechsel damit auf Platz 3 mit direktem Kontakt zur Liga-Spitze.

Leider ist nicht gänzlich zu vergessen, dass von seiten der Gastgeber im und nach dem Spiel wohl unsportliche Äußerungen gegen den ESV-Anhang getätigt wurden. Bleibt zu hoffen, das ein solches, unsportliches Verhalten die Ausnahme bleibt...  


Es spielten: Moritz (9 P.) – Maurice, Leon, Paul 1 (8), Lewe (14/9), Bahne (1), Luca (1), Michi, Cedric, Paul 2, Christian (1), Justin (2)


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14.01.2018:

Vorrunde Spiel 8:  
ESV Schwerin - SG Vorpommern II
(20:23/13:11)

Toller Auftritt - ohne Happyend ...

Trotz schwerwiegender, verletzungsbedingter Ausfälle der Stammspieler Maurice (RL) und Marc (1. TW) und der angeschlagenen Stammspieler Lewe (immerhin Torschützenkönig der Liga) und Justin (Spielmacher), die die ganze Woche krank im Bett verbracht hatten, lieferten unsere komplett mit jüngerem Jahrgang (2002) & C-Jugendspielern (!) angetretenen Youngsters dem hohen Favoriten ein riesiges Spiel.
Der fast nur mit Spielern des Jahrgang 2001 angereiste Gast mit (lt. Spielerpässen) Spielerfahrung seit 2007/08 (!!!) brauchte letztlich in Hälfte zwei die freundliche Mithilfe der zunehmend unglücklicher agierenden Schiedsrichter (8 Zeitstrafen auf ESV-Seite i.V. dazu nur 2 auf der Gästeseite bei identischer Abwehrarbeit...), um das Spiel zu kippen. Das konnten die damit noch weiter geschwächten Hausherren dann nicht mehr kompensieren und unterlagen trotz tollem Einsatz unglücklich mit 20:23 (13:11) Toren.

Insgesamt war das dennoch ein absolut überzeugender Auftritt dieses noch extrem jungen ESV-Teams mit vielversprechender Zukunft. Wer trotz 18 Monaten Altersunterschied und über 5 Jahren weniger Spielerfahrung diesem hervorragend ausgebildeten Team der SG Vorpommern in dieser Situation Paroli bieten kann, braucht sich weder in näherer noch in fernerer Zukunft vor Niemandem zu verstecken, erst recht nicht in der kommenden Saison !

Es spielten: Moritz (6 P.) – Leon, Paul 1 (2), Lewe (3), Bahne (7), Luca (1), Michi (4), Paul 2, Christian (2), Justin (1)


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27.01.2018:

Vorrunde Spiel 9:  
ESV Schwerin - SG Banzkow-Leezen (22:26 / 11:13, Hinspiel 27:25)

Anhaltende (hausgemachte) Verletzungsmisere sorgt für nächste, unnötige Niederlage...

Eigentlich sollten die Youngsters der B-Jugend heute trotz der anhaltenden Verletztenmisere den krönenden Abschluss des bis dahin sehr erfolgreichen Heimspieltages bilden. Doch es kam wieder mal anders...

Nach dem auswärts gewonnenen Derby bei der SG Banzkow-Leezen wollten die ESV-Jungs gegen den deutlich älteren und erfahreneren Gegner auch daheim was zählbares mitnehmen und waren taktisch dafür bestens vorbereitet. Doch Taktik vorbereiten und besprechen ist Eins - das Anwenden das Andere...

Die ESV-Youngsters begannen in ungewohnter, dem Ausfall von Maurice und der Umstellung in der Abwehr geschuldeten Aufstellung wie die Feuerwehr. Sehr konzentriert wurde anfänglich die besprochene Taktik konsequent umgesetzt und daraus über die Stationen 3:0 (4.), 4:1 (9.) und 5:2 (11.) bis zum 6:5 (15.) alle Tore erzielt. Und die Jungs haben in dieser Phase versäumt, die Differenz auf 6-7 Tore anwachsen zu lassen, was sich noch bestrafen sollte. Statt dessen waren entgegen allen Beteuerungen vor dem Spiel nun einige Jungs der Auffassung, die besprochenen Auslösungen eigenwillig zu verändern, abzubrechen oder vorzeitig aufzulösen. Das führte  - wie von den Trainern vor Spielbeginn betartig prognostiziert - zu diversen Ballverlusten, vergebenen Halbchancen und damit zum ungewollten Aufbauen des Gegners. Dieser wurde mit seiner Erfahrung immer sicherer und "frecher" und nutzte diese Phase eiskalt zum Führungswechsel (7:10 / 19.). Von da an liefen die ihrerseits nun verunsicherten ESV-Youngsters diesem Rückstand bis zum Spielende stets hinterher und hatten dabei noch ein klares Mehr an Zeitstrafen (8 auf ESV-Seite vs. 2 auf SG-Seite), 12 ausgelassenen Torchancen und 15 Technischen Fehlern zu verkraften. Da auch der nach langer Verletzungspause heute erstmals wieder mitwirkende Stammtorhüter Marc gegen die immer mehr wie entfesselt spielenden Gäste nur 4 mal die Hände an den Ball brachte, gepaart mit dem ständigen Unterzahlspiel, konnten die jungen Eisenbahner den Rückstand mehrfach nur auf 2 Tore reduzieren (14:16/32., 16:18/37., 17:19/39.)...

Gegen diesen spielsicheren, sehr viel erfahreneren und heute konsequent engagiert auftretenden Gegner war das trotz der eingentlich akzeptablen Wurfquote von 62,5 % einfach zuviel.  So stand am Ende eine verdiente 22:26 (11:13)-Niederlage fest, die auch in dieser Aufstellung nicht nötig war...

Es spielten: Moritz (5 P.), Marc (4 P.) – Leon, Paul 1, Lewe (9/2), Bahne (6), Luca (2), Michi (1), Paul 2, Christian (2), Justin (2)


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24.02.2018:

Vorrunde Spiel 10:  
TSV Bützow - ESV Schwerin
(21:26 / 8:15, Hinspiel 19:30)

Schnell abhaken...


Der Start nach den Frühjahrsferien gestaltete sich schwierig. Nach anfänglichem Schnellstart mit deutlicher Führung wurde das Spiel in den Köpfen bereits in der 20. Minute "abgehakt", was sich als Fehler erwies.
So ging das Team nicht mit einer möglichen 4:20-Führung in die Kabine, sonder nur mit einem 8:15 um dann in Hälfte zwei fleißig noch weitere Geschenke zu verteilen. Am Ende entpuppte sich dann nach vielen von den Trainern probierten Aufstellungen die Startaufstellung mit nur einer Änderung als die doch Verlässlichste... Abhaken und auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren, die an den nächsten Wochenenden anstehen...

es spielten: Marc (3 P.), Moritz (6 P.) - Justin (7), Maurice (3), Paul I (1), Leon, Christian, Lewe (8/5), Bahne (3), Michi (2), Luca (1), Ede

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03.03.2018:

Vorrunde Spiel 11:  
Stralsunder HV - ESV Schwerin
(19:25 / 7:10, Hinspiel 20:17)

Starker Auftritt trotz vieler Ausfälle...


Mit einer schon stark reduzierten Mannschaft traten die jungen ESV-Youngsters den erwartet schweren Ritt nach Stralsund zum dortigen Tabbelnnachbarn, dem Stralsunder HV an. Nach der 3-Tor-Niederlage im Heimspiel und den heftigen, personellen Ausfällen waren zu Spielbeginn die Hoffnungen nicht unbedingt sehr hoch. Aber es kommt manchmal doch anders als man glaubt...

Ohne die sonst gesetzten Bahne und Michi (beide krank) wurde das Abwehrsystem kurzerhand auf das bisher weder trainierte noch gespielte 5:1-System umgestellt und dazu den Positionen Spitze (VM) und HM besondere Aufgaben in den Seitwärtsbewegungen und der Stellung zu den jeweiligen Gegenspielern zugwiesen. Das führte über die gesamte Spielzeit dazu, dass die wurfgewaltigen Stralsunder Rückraumspieler in Ihrer sonstigen Bewegung über das Abwehrzentrum "umgelenkt" und ausgebremst wurden. So suchten die bekannt spielstarken Stelasunder zunehmend den Weg über den Kreis, wo die aber die ESV-Abwehr mit Christian im Zentrum sedhr aufmerksam agiwerte und die Hausherren vielfach in endlos lange Positionsangriffe zwang. Fanden die Hauherren dann doch mal den Weg durch oder über die konstant gut stehende ESV-Abwehr stand da im ESV-Tor mit Marc ein heute absolut zuverlässiger Keeper der insgesamt so 17 Würfe der durchaus deutlich älteren Strelasunder abwehrte. Über die Stationen 3:3 (10.) und 6:6 (16.) wurde der 3-Torerückstand aus dem Hinspiel zum gleichzeitigen Halbzeitstand beim 7:10 (23.) erstmals ausgeglichen. Allerdings hatte man zu diesem Zeitpunkt wegem einer etwas fragwürdigen Roten Karte mit Lewe zu den ohnehin schon schwerwiegenden Ausfällen auch noch den Saison-Shooter verloren. Also galt es für die Trainer beim Pasusentee nochmal umzubauen, das Team neu zu motivieren und die Aufgaben neu zu definieren. Die Aussicht, völlig unerwartet sogar den direkten Vergleich mit den Stralsundern gewinnen zu können setzte zusätzliche Kräfte frei.

Mit Ede rückte nun ein erst jüngst vom Vfl Potsdam zum Team gestoßener Spieler auf die Spielmachposition, was sich als Glückdfall erwies. Zwar waren die Trainer nach den jüngsten Trainingseindrücken von der Qualität von Ede überzeugt, mussten aber anerkennen, dass seine Einbindung in die taktische Ausrichtung des Teams noch einer gewissen Zeit bedarf. Doch in toller und verständiger Abstimmung mit seinen Nebenleuten, seinem großen Spielverständnis und den klaren Vorgaben von der Bank geschuldet, die fast umfänglich Anwendung fanden, konnte der Druck auf das nie sattelfeste Abwehrzentrum der Hauherren so hoch gehalten werden, das diese mehrfach in der leicht mangelhaften, provozierten Seitwärtsbewegung "erwischt" wurden. Auch die "nadelstichförmig" von den Trainern beim Pausentee geforderte 1. Welle stach nun über Justin (LA). Zudem hatten die Trainer gefordert, die aktive Abwehrarbeit konsequent und unbedingt beizubehalten, um so einem (bekannt starken) Lauf der viel erfahreneren Hausherren vorzubeugen und diese so nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Eine tolle Moral und der Wille das Minnimalziel Halbfinale zu erreichen, sorgten für ausrreichend Kraft, den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 12:20 (31.) Tore anwachsen zu lassen. Auch wenn in dieser Phase und danach vom völlig uneingespielten Angriff neben den tatsächlich drei erzeilten Kempa-Treffern nicht alles gelang; die Abwehr um den Abwehrchef Christian stand. So konnten die jungen Eisenbahner am Ende sogar die eigentlich unzureichende Wurfquote von 47,4 % und die (teilweise unverständlichen) 9 TRF problemlos verkraften und überaus, auch in der Höhe verdient gewinnen...  

Es ist eigentlich nicht angebracht , für diesen mannschaftlich geschlossenen, verdienten Sieg einzelne Spieler hervorzuheben. Dennoch darf durchaus erwähnt werden, dass Luca (C-Jugendspieler) in der offensiver Abwehr eine bemerkenswerte Leistung ablieferte genau wie Marc im Tor, der endlich wieder da ist...!  

es spielten: Marc (17 P.), Moritz - Justin (3), Maurice (7), Paul I (4), Leon, Christian (6/2), Lewe (1), Luca (1), Ede (2), Paul II


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10.03.2018:

Vorrunde Spiel 12:  
ESV Schwerin - SV Fortuna 50 Neubrandenburg (Wertung für ESV)

Neubrandenburg nicht angetreten...

18.03.2018:

Hinspiel Halbfinale:  
ESV Schwerin - SG Vorpommern (22:19 / 12:8)

Mit einem überaus verdienten 22:19 (12:8) gewinnen die Youngsters der B-Jugend das Hinspiel im Halbfinale zur Landesmeisterschaft gegen die SG Vorpommern. Vor voller Kulisse in der heimischen BMK-Halle müssen sich die jungen Eisenbahner dabei nur den Makel vorwerfen lassen, dass das Endergebnis nicht wirklich dem Spielverlauf entspricht.

Nach dem fulminanten Start mit den Zwischenständen 5:0 (9.), 9:1 (15.) und 11:3 (19.), der aus einer überragenden Abwehrarbeit resultierte, schlich sich nach den ersten Wechseln auf ESV-Seite ein wenig der Schlendrian ein. Das ermöglichte den spielstarken, wurfgewaltigen Gästen bis zur Halbzeit auf 12:8 Tore zu verkürzen.
Also wurde in der Pausen-Ansprache der Trainer auf Hausherren-Seite wieder auf die Anfangsformation zurückgestellt. Das brachte bis zur 31. Minute erst mal weitere Sicherheit (14:8 / 29.) die aber von einer Zeitstrafe auf ESV-Seite hart auf die Probe gestellt wurde. Genau wie in Halbzeit 1 (20. bis 25. Minute) zeigten nun die Gäste der SG zu was sie wirklich fähig sind. Tor um Tor holten die Gäste bis zum Zwischenstand von 15:13 (38.) auf. Die prompte Auszeit auf ESV-Seite sorgte für den Stopp der Gäste-Aufholjagd. Beim Stand von 18:13 nahmen die Gäste ihre Auszeit, um widerrum den ESV-Lauf zu stoppen. Zwei weitere Zeitstrafen für die aufopferungsvoll verteidigenden Hausherren sorgten zusätzlich für ein Ungleichgewicht, dass die Gäste zum zwischenzeitlichen 19:15 (45.) nutzten.
Beim 21:15 (47.) hatten die ESV-Youngsters das Spiel scheinbar wieder im Griff. Doch auch nun produzierten die Eisenbahner weiterhin rätselhaft einfache Fehler, die den Gästen 3 Tore in Folge bescheerten (21:18 / Minute 49:14.). 13 Sekunden vor Ende gelang den Hausherren das 22:18 und praktisch mit dem Schlusspfiff (Minute 49:57) kassierte man noch das ärgerliche 22:19.

Im Rückspiel am 24.03. in Loiz wird es nun darauf ankommen, nochmal eine derart couragierte Leistung abzurufen. Und mit Abstellung der heute 16 (!) produzierten, teils haarsträubenden Fehler ist diesem sehr jungen Team das Erreichen des Endspiels um die Landesmeisterschaft am 07.04. in Güstrow durchaus zuzutrauen...

es spielten: Marc (6 P.), Moritz (1.P) - Justin (4), Maurice (3), Paul I, Leon, Christian, Lewe (8/5), Luca, Ede, Paul II, Michi (5), Bahne (2)

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24.03.2018:

Rückspiel Halbfinale:  
SG Vorpommern - ESV Schwerin (22:20 / 11:11, Hinspiel 19:22)

Charakterstärke bringt Finale zur Landesmeisterschaft...

Das klar jüngste Team in den Halbfinals zur Landesmeisterschaft der männlichen B-Jugend, die Youngsters der B-Jugend, macht das fast Unmögliche wahr und zieht ins Finale der Landesmeisterschaft ein! Dort wartet mit der SG Banzkow-Leezen am 07.04.2018 am Tag des Handballs in Güstrow nun ein guter, alter Bekannter, den man in der Vorrunde auswärts schon mal bezwingen konnte (27:25).
In einem hochspannenden Rückspiel in Loiz hatten sich die jungen Eisenbahner nach dem verdienten Hinspiel-Sieg daheim (22:19) dem erwartet hohen Druck der SG entgegen zustemmen. Diesmal mit so einigen Problemen im Angriff konnten die Schweriner aber wiederum auf ihre sehr starke Abwehr bauen und den spielstarken, heute auch noch nahezu fehlerfrei agierenden und extrem wurfgewaltigen Gegner erneut bei nur 22 Gegentreffern halten und so im direkten Vergleich am Ende klar und verdient das Ticket fürs Finale zur Landesmeisterschaft buchen...

Schon sofort nach dem Anpfiff wurde klar, das die älteren und erheblich erfahreneren Hausherren heute mit sehr viel Tempo und extremem Druck auf die ESV-Abwehr agieren und zum Erfolg kommen wollten. Über viele Auslösungen ins 4:2-Angriffsspiel sollte die wieder sehr offensiv ausgerichtete ESV-Abwehr hinterlaufen und ausgehebelt werden. Und zumindest anfänglich gelang dies auch über die Zwischenstände 4:2 (8.) und 5:3 (10.). Beim 7:4 (16.) hatten die Hausherren erstmals den Gleichstand in beiden Partien zusammen hergestellt und hielten diesen auch noch beim 9:6 (20.). Doch die jungen Eisenbahner zeigten wieder einmal ihren Charakter und erzwangen im Angriff nun leicht umgestellt über den auf RM beorderten Ede sogar in Unterzahl den Anschluß zum 8:9 (22.) und danach in Gleichzahl auch den Ausgleich zum 9:9 (23.). Doch die Hausherren ließen nicht locker und stellten binnen 1:40 Minuten gegen die nun zweifach mit Zeitstrafen bedachten Schweriner erneut den 2-Torevorsprung zum 11:9 (24:09) her. Die kurz vor der Halbzeit von den Schweriner Youngsters erzwungene, einzige Zeitstrafe für die Hausherren nutzten die ESV-Jungs konsequent zum Halbzeitstand von 11:11 Toren.

In der Halbzeitansprache stellten die ESV-Trainer dann intensiv auf die erneut zu erwartende Offensive der Hausherren ab und verlangten das geduldige Umgehen, auch mit evtl. Rückständen. Das extrem hohe Tempo der Hausherren verlangt irgendwann Tribut, den dann die ESV-Youngsters nutzen sollten. Doch es kam anders. Die kleine Anlaufphase der wegen des Halbzeitstandes noch ein wenig irritierten Hausherren nutzten die Schweriner zu eigenen Führung 11:13 (28.) und 12:14 (30.) mit der Gelegenheit, diese weiter auszubauen. Zwei Gewaltaktionen der überragenden Rückraumakteure der Hausherren brachten innerhalb von 80 Sekunden aber den erneuten Ausgleich. Die sich nun wieder gefangenen Gäste erhöhten weiter den Druck und erzielten ihrerseits nach einer weiteren Zeitstrafe für die ESV-Youngsters (insgesamt 6 ! gegenüber 1 der Hausherren) die 16:14-Führung (34.). Doch das hielt die aus einer starken Offensiv-Abwehr, auch in Unterzahl agierenden Schweriner nicht vom erneuten 16:16-Ausgleich (41.) ab. Ein weiter auf hohem MV-Liga-Niveau geführtes Spiel blieb jetzt über die Zwischenstände von 17:17 (46.) und 18:18 (47.) ausgeglichen. Erst zwei unnötige, zu frühe Abschlüsse auf ESV-Seite ermöglichten den Hausherren bei 47:19 min. die erneute 2-Toreführung und neu geschöpften Mut. Doch genau wie beim 21:19 (49.) hatten die jungen Eisenbahner jedesmal eine passende Antwort parat und konterten stets auf 20:19 (49.) und 21:20 (50.). Der verzweifelte Gewaltwurf der Hausherren zum 22:20 praktisch mit der Schluss-Sirene  brachte letztlich nur eine Ergebniskosmetik, die den Freudentaumel der ESV-Jungs und der zahlreich mitgereisten ESV-Fans in keinster Weise mehr beeinträchtigen konnte... Finaaaaaale !!!!!

Unbedingt muss das an dieser Stelle erwähnt werden: Das diesjährige Team des ESV besteht aus fast nur Spielern des jüngeren B-Jugend-Jahrgangs 2002. Neben den beiden einzigen Spielern des Jahrgangs 2001 spielen noch zwei Spieler des Jahrgangs 2003, und das als Leistungsträger. Hinzu kommt, das die Mannschaft erst zu Saisonbeginn zusammengestellt wurde und noch so einiger Feinabstimmung bedarf. Als einziges Team in der aktuellen MV-Liga pflegt die Mannschaft konsequent die offensive, bewegungsintensive und zweikampffördernde Abwehr und hat es damit nun bis ins Finale zur Landesmeisterschaft geschafft. Trotz der vergleichsweise jahrelangen, geringeren Spielerfahrung konnte sich das Team bisher sehr ordentlich durchsetzen und wird auch im Finale am 07.04.2018 in Güstrow gegen viel, viel erfahrenere, ältere Banzkow-Leezener die bekannten Tugenden in die Waagschale werfen. Das Finale wird spannend...!

es spielten: Marc (9 P.), Moritz - Justin (3), Maurice (4), Paul I (3), Leon, Christian, Lewe (1), Luca, Ede, Paul II, Michi (5), Bahne (4)

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07.04.2018:

Finale Landesmeisterschaft (Güstrow):  
ESV Schwerin - SG Banzkow-Leezen(-Wendel) (17:27 / 7:11)

B-Jugend verpasst die Sensation…

Die schon etwas überraschend ins Finale der Landesmeisterschaft vorgedrungene B-Jugend unserer Nachwuchshandballer unterlag im Finale der SG Banzkow-Leezen am Ende etwas zu deutlich mit 17:27 (7:11) Toren, kann sich aber mit der Silbermedaille sehr gut trösten.
In einem sehr intensiven Finalspiel zwischen zwei völlig unterschiedlichen Rivalen, dass im Rahmen des Tag des Jugendhandballs in Güstrow das Highlight bildete, hatten die ESV-Youngsters schon vor dem Anwurf mit von außen eingebrachter, großer Unruhe zu kämpfen. Diese konnten sie dann auch im gesamten Spielverlauf nicht wirklich abschütteln.
Nachdem völlig unverständlich vom HVMV im Vorfeld dieses Finales am 05.04.2018 direkt oder indirekt zur SG Banzkow-Leezen gehörende Schiedsrichter angesetzt wurden, legten die ESV-Verantwortlichen prompt Protest ein. Dieser schien auch am 06.04.2018 Gehör gefunden zu haben. Doch unmittelbar vor dem Spiel wurden die mit Protest vorübergehend abgewendeten Schiedsrichter erneut angesetzt -… Nun mussten die Verantwortlichen des ESV den Jungs das mitteilen, was für eine unmögliche Situation…!
Selbstredend ist eine derartige Vorgehensweise durch den HVMV völlig unverantwortlich. Im Wissen um die Differenzen dieser beiden Vereine untereinander (resultierend aus der Beendigung der HSG ESV Schwerin-Leezen im Mai 2017) und im Wissen um die Personalie des einen der beiden Schiedsrichter (gehörend zum Banzkower SV), der nachweislich vor einiger Zeit im Internet unter dem Decknamen „Christian Schwarz" Falschmeldungen mehrfach erneuerte, konnte diese Vorgehensweise beim ESV nur als „Benzin in die Glut schüttend" verstanden werden.

Ein erneuerter, eindringlicher Protest 90 Minuten vor Anpfiff durch die ESV-Verantwortlichen beim HVMV-Präsidenten und dem Geschäftsführer des HVMV bewirkten ca. 40 Minuten vor Spielbeginn eine erneute Ablehnung. Doch direkt vor dem Anpfiff erfolgte endlich ein Umdenken bei den Verantwortlichen des HVMV und es wurde aus Güstrow schnell ein Schiedsrichter herbeigeholt.
Zu diesem Zeitpunkt allerdings war die Stimmung im ESV-Team längst auf dem Tiefpunkt und alle Bemühungen, die Köpfe wieder aufzurichten, scheiterten… Zudem wurde den ESV-Youngsters 3 Minuten vor Spielbeginn völlig überraschend die Verwendung von Haftmittel untersagt – die nächste überaus fragwürdige Vorgehensweise…!  

Im Spielverlauf selber prallten dann zwei Welten aufeinander. Das erst zu Saisonbeginn gebildete ESV-Team aus fast nur jüngerem Jahrgang und C-Jugendspielern leistete gegen die geballte Spielpraxis der seit vielen Jahren zusammen spielenden BL-ern mit einer doppelt so großen Spielerfahrung tapfer Widerstand, fand aber bis zum Abpfiff ihre Konzentration nie wieder und damit nicht richtig in diese alles entscheidende Partie.  
Bis zum 3:4 (11.) konnten die jungen Eisenbahner das Spiel offen gestalten. Doch die zwei ersten (von insgesamt 9 !) Zeitstrafen für die ESV-Youngsters brachten der SG eine zwischenzeitliche 3:8-Führung (17.). Die in dieser Phase (18.) vom überragend agierenden SG-Keeper vorgenommene Notbremse wurde nicht mit der fälligen Roten Karte geahndet. Im Gegenzug dafür kassierten aber die jungen Eisenbahner bis zur 26. Minute weitere 2 Zeitstrafen, die die ESV-Youngsters trotzdem zu einem bis dahin leistungsgerechten 8:12-Rückstand nutzten. Schon in dieser Phase wurde klar, dass die SG, geführt vom alles überragenden Spielmacher Ole Wendel - der zwar über die Möglichkeiten zu Höherem, aber nicht dem Willen dazu verfügt - am heutigen Tag ihre Erfahrungs-Überlegenheit ausspielen wird. Und darum beschlich schon in dieser Phase den einen oder anderen der zahlreich Anwesenden das ungute Gefühl, dass dies nicht der Tag der Eisenbahner werden soll (durfte). Bestärkt durch die Tatsache, dass 2/3 der insgesamt 9 Zeitstrafen von den Unparteiischen gar nicht begründet wurden, trug nicht gerade zur Entspannung der ansonsten tollen Stimmung in der voll besetzten Güstrower Sporthalle bei.
Und so kam es wie es kommen musste: Die ESV-Youngsters kassierten tapfer kämpfend weitere 4 Zeitstrafen und trauten sich zum Ende nicht mal mehr, die gegnerischen Spieler anzufassen. Die mit großer Erfahrung ausgestatteten SG-Jungs nutzten das natürlich clever aus und netzten insbesondere in den letzten 10 Minuten des nun einseitigen Spiels konsequent ein.

Auch auf ESV-Seite ist unstrittig, dass die SG an diesem Tag sportlich das bessere Ende für sich verdient hatte, wenn auch sehr viel knapper. Das ist auch kein Beinbruch für das junge ESV-Team. Doch die dies maßgeblich beeinflussenden Faktoren aus dem Vorfeld und während des Spielverlaufs können an dieser Stelle nicht mehr als nur unglücklich bezeichnet werden.

Neben dem verständlichen Ärger darum bleibt den Verantwortlichen der ESV-Handballabteilung dennoch das gute Gefühl, schon mit dem Erreichen dieses Finales ESV-Geschichte geschrieben zu haben. Die geplante Weiterentwicklung dieser jungen Mannschaft und der Nachwuchsabteilung des ESV Schwerin insgesamt wird sich von dieser ärgerlichen Niederlage nicht aufhalten lassen. Und mit Gewissheit ist man sich im ESV Schwerin sicher, die kontinuierliche Entwicklung der jungen Handballer genauso weiterzuführen und diese weiter auf die bewährte, breite Basis aus Breitensport und wo möglich, annähernd leistungsorientierter Ausrichtung zu stellen.   

es spielten: Marc, Moritz - Justin (1), Maurice (2), Paul I, Leon, Christian (2/2), Lewe (4), Luca (2), Ede, Paul II, Michi (4), Bahne (2)

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